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Events (947) Festivalsaison (41)
Playlist

15:45Charlotte & Magon: Always A Secret
15:42Flew: Enter The Void
15:38Pronto: Clean
15:34Harlequiin: Something To Be
15:31Tinariwen: Sastanàqqàm
15:27Tourist: We Stayed Up Al
15:23SMILE: Boundless Plain
15:19Municipality: Miles Away
15:14Moodoïd: Reptile
15:09Sonic Weight Therapy: Caprin

Ganze Playlist   Tinnitus
Auf der Suche nach Abkühlung am OAFF2017

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Man wollte nichts verpassen an diesem Openair Frauenfeld. Auch wenn man dafür mal über das Absperrgitter schauen musste. Hitze, Staub, Regen, Moshpits, Feuerzeuge in der Luft, gute Konzerte, schlechte Konzerte, abgebrochene Konzerte: Das Openair Frauenfeld 2017 bot das volle Programm. 170’000 Tickets gingen im Voraus über den (digitalen) Ladentisch – das Festival war ausverkauft. Gut 50’000 Menschen waren auf dem riesigen Gelände zu Gast. Visu und Ramon waren beide da – das haben sie sich jedenfalls sagen lassen. Im Getümmel konnten sich die beiden Korrespondenten trotz intensiven Bemühungen nie treffen.

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Bevor die ersten Acts jeweils spielten, traf sich gefühlt das ganze Festival an der Thur. Die Hitze trieb früher oder später alle aus den Zelten. Am Samstagabend spendierte das Wetter noch eine Abkühlung: Ein Gewitter zog über das Festivalgelände. Den meisten verschwitzten Gästen war das wohl nur recht, nach einem intensiven und heissen dritten Tag.

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Hat wohl gerade einen Kollegen verloren: Business-Calls in der Crowd.

Wer auf der Bühne stand, das war dem Publikum gefühlt egal. Viele hatten offenbar nur eines im Kopf: den nächsten, noch grösseren Moshpit zu öffnen. Die Acts, welche spät abends spielten, trumpften dann auch noch mit Pyrotechnik und Flammenwerfern auf der Bühne auf. Wert auf die Performance am Mikrofon legten nicht alle Acts. Rae Sremmurd aus den USA beschränkten sich zur besten Auftrittszeit darauf, ihre eigenen Songs einfach abzufeiern. Ab und zu wurde dann auch noch eine Zeile mitgerappt. Das passte nicht allen: S.O.S. aus Bern schickten während ihrem Gig ein “Fuck You” an die Organisatoren, dafür, dass die Schweizer Acts am Nachmittag auf den kleinen Bühnen alles geben, während sich die teuren Superstars in den Top-Slots wohl nicht so bemühten. Das Publikum liess sich beim S.O.S.-Gig nicht anmerken, dass es erst seit kurzem wach ist: Auch um 14 Uhr wurde schon gesprungen und mitgerappt. Der Gig der jungen Berner gehörte klar zu den Highlights der 3FACH-Korrespondenten, genauso wie die Gigs von Yung hurn oder Marteria, wohlgemerkt ebenfalls deutschsprachige Acts.imag4004

Gehört auch dazu: Anstehen, um zur Bühne zu kommen.

Zum Ende des Festivals liessen die Organisatoren noch eine Bombe platzen: Der US-Veranstaltungsriese “Live Nation” übernimmt die Aktienmehrheit des Festivals. Der Veranstalter soll mithelfen, künftig noch mehr Stars in die Ostschweiz zu locken. Auf die Ticketpreise soll das jedoch voraussichtlich keine Auswirkungen haben.imag4000

Ihr Hype ist aus Deutschland noch nicht in die Schweiz geschwappt: Haiyti.imag4011

Heimatgefühle mit Schweizer Fähnli auf dem Camping.

Das OK des Openair Frauenfeld kann aber jetzt erstmal zurückschauen, auf eine erfolgreiche Ausgabe ohne Zwischenfälle. Man kann davon ausgehen, dass auch nächstes Jahr wieder Abertausende aufs Gelände strömen werden. Und auch wenn’s den meisten Leuten wohl egal war: Ein bisschen weniger Playback würde am OAFF 2018 nicht schaden.

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Wer wohl auf der Bühne stand? Egal. PYROS!!!

Den Rückblick für die Ohren kriegst du hier:


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