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No Billag? No 3FACH! NEIN am 4. März 2018

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Die NoBillag-Initiative fordert die Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren ab 2019. Nebst der SRG, lokalen Fernsehstationen und kommerziellen Lokalradios erhalten auch neun komplementäre, also nicht kommerzorientierte Radios Gelder aus dem Gebührentopf. Komplementäre Radios – zu denen nebst LoRa, RaBe, Radio X, Stadtfilter u.a. auch 3FACH gehört – erhalten seit der Revision des Radio- und Fernsehgesetzes im Juni 2015 zusammen 4.8 Millionen Franken pro Jahr. Umgerechnet zahlt jeder Haushalt für den Anteil von Radio 3FACH pro Jahr knapp 20 Rappen Gebührengelder.

Als Lokalradio mit Gebührenanteil erfüllt Radio 3FACH einen Leistungsauftrag: 3FACH veranstaltet ein Programm, das sich thematisch, kulturell und musikalisch von den anderen Programmen im gleichen Versorgungsgebiet abhebt. Ausserdem ist das Programm von Radio 3FACH auf ein junges Publikum ausgerichtet und wird auch von jungen Sendungsmachenden gestaltet. Die Vereinsstatuten und die Sendekonzession halten fest, dass kein Moderator älter als 25 Jahre ist.  Gleichzeitig ist 3FACH werbefrei und verzichtet somit bewusst auf Einnahmen aus Werbeschaltungen. Ohne die Gelder aus dem Gebührentopf kann 3FACH nicht mehr werbefrei existieren. Ohne Radio- und Fernsehgebühren also kein 3FACH.

Du willst dabei sein? Hier findest du Informationen zum AKTIONSTAG (22.01.18) und zum TAG DER OFFENEN TÜR (03.02.2018).

Unsere Beiträge zum Thema

Hier gibts 5 gute Gründe gegen die NoBillag-Initiative.

Hier gehts zum Interview mit der CVP-Nationalrätin Andrea Gmür.

Hier kannst du den Beitrag aus der Satiresendung LATZ in musikalischer Form nachhören.

Hier gehts zum Bericht aus dem Krass Politic: Was bedeutet die NoBillag-Initiative für den Schweizer Film?

Hier gehts zum Bericht aus dem Krass Politic: Billag – Fluch oder Segen?

Hier gehts zum Beitrag der Stooszyt zum NoBillag-Komitee.

Wer sich für’s 3FACH engagiert

Aktuell moderieren 32 junge Sendungsmachende das Programm von Radio 3FACH und gestalten 21 Sendungen – von Tagesformaten über Politik, Kultur bis hin zu diversen Musikspecials. Wer im 3FACH arbeitet, tut das mit viel Herzblut: Im Zentrum steht die Begeisterung fürs Radio machen, fürs Ausprobieren, Querdenken und Entdecken. Im nicht gewinnorientierten Verein engagieren sich 3Fächlerinnen und 3Fächler nebst ihrer Radiotätigkeit für diverse Veranstaltungen, wie etwa den Kick Ass Award in der Schüür, die Weihnachtsparty im Bourbaki oder das Openair Funk am See.

Wieso es das 3FACH braucht

Radio 3FACH sendet in deine gute Stube – tagesaktuell, frech und ohne Werbung. Seit der Gründung ist klar: 3FACH macht keine Kompromisse und du hörst keine Werbung für den Zahnarzt im Einkaufszentrum oder den Grossverteiler in Hintergümpligen.  3FACH-Redaktoren berichten über das, was sie für relevant halten, ohne Beeinflussung durch Dritte.

Im 3FACH hörst du täglich den Sound, der zwei Jahre später aus allen Rundfunkboxen rumpelt. 3FACH spielt die abgefahrene Metallband, die sonst keiner spielt, den queren Jazz und die halbstündigen Tracks, die durch die Kommerz-Maschen der 3-Minuten-Industrie fallen.

Radio 3FACH berichtet lokal und innovativ: Hier kreuzen die neusten Bands im Studio auf, 3FACH bringt Politiker und Besetzer an einen Podiumstisch oder berichtet brühwarm aus dem Luzerner Nachtleben. 3FACH-Redakteure experimentieren mit neuen Radioideen und senden kritische Hintergrundberichte.

Im Studio an der Zürichstrasse entstehen ständig neue Projekte – weil hier junge Radiomacher arbeiten, die darauf brennen, ihre Ideen umzusetzen. Dabei stand der Stutz für die zu einem grossen Teil ehrenamtlich arbeitenden 3Fächlerinnen und 3Fächler nie im Vordergrund.

Trotzdem: Der Betrieb eines Radios ist nicht gratis: Inhalte müssen finanziert werden genauso wie die Verbreitung des Programms. Gerade neue Entwicklungen wie der Umstieg auf DAB+ stellen komplementäre Radios vor grosse Herausforderungen.  Radio 3FACH zeigt seit seiner Gründung grossen Erfindergeist für kostengünstige Aktionen oder unkonventionelle Finanzierungsmodelle wie beispielsweise den Erlös aus der hauseigenen Sommerbar Volière. Mit einem vergleichsweise kleinen Topf aus Gebührengeldern setzt Radio 3FACH Ideen um,  schafft ein Sprungbrett für junge Radiotalente und aufstrebende Musiker, ist Plattform für Kulturgeschehen.

Mit den Radio- und Fernsehgebühren bekennst du dich zu unabhängigem und werbefreiem Radioschaffen, zu einem Musikprogramm abseits des Mainstreams, zu lokalem Journalismus und zu einer Plattform für eine lebendige Kulturszene.

Ein überzeugtes «NEIN» zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren am 4. März 2018 zeigt deine Anerkennung für die langjährige Arbeit von vielen engagierten Sendungsmachenden.

 

Informationen zur Union nicht kommerzieller Lokalradios, kurz UNIKOM, zu denen auch 3FACH gehört, findest du hier.

Wichtige Fragen und Antworten rund um die NoBillag-Initiative findest du hier.

Engagieren kannst du dich beim Luzerner Komitee “Nein zum Sendeschluss”.

 

 


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