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Internet of Shit?

Das Internet of Things (IoT) soll deinen Alltag einfacher machen. Was vor einigen Jahren noch unvorstellbar war, ist mittlerweile im Alltag vieler angekommen. IoT ist allerdings ein breit gefasster Begriff: Gemeint ist die Vernetzung von Geräten wie z.B. Zahnbürsten, Kaffeemaschinen oder Sexspielzeugen. Alles kommuniziert mit allem und alles ist miteinander vernetzt. Eine Revolution, die laut dem Marktforschungsinstitut Gartner nur darauf wartet stattzufinden.

Was die einen als Internet of Shit bezeichnen, in dem sehen andere einen riesigen Fortschritt für die Menschheit. Gerade im Bereich der Medizin und des Wohnens ist dies ein grosses Thema. So forscht man z.B. in der Medizin aktiv daran, wie man Patienten durch Überwachung des Gesundheitszustandes präventiv schützen kann.

Das Sammelsurium an Kuriosem

Mittlerweile gibt es jeden Gegenstand Zuhause auch in vernetzter Form: Seien es Lampen, Storen oder etwa Heizungen. Nebst dem Spass für alle Kontroll-Freaks bringt es auch Nützliches mit sich. So kann man mit einer intelligenten Heizung die Kosten minimieren. Die Heizung zeitlich so steuern, dass in der Nacht nicht geheitzt wird oder auch wenn man weg ist – kein Problem. Und was es noch nicht gibt, wird bald erfunden. Bis im Jahr 2020 soll die der im Internet der Dinge vernetzten Geräte bis auf über 30 Milliarden steigen. Per Touchscreen steuerbare Weinflaschen, die nichts anderes können als Wein einschenken, über ferngesteuerte Kühlschränke. Es gibt vieles – nicht alles braucht man.

Auch wenn es auf den ersten Blick scheint, man könne mit dem Internet of Things viel Geld sparen, ist dies oft nicht der Fall. Was man bspw. bei einer intelligenten Heizung spart, gibt man in der Regel wieder für andere Geräte aus. Die Dinge im Internet of Things verbrauchen oft auch im Ruhemodus viel Strom. Dies hat unteranderem eine Studie des iHomeLab in Horw gezeigt, bei dem die Hochschule Luzern eine Wohnung der Zukunft eingerichtet. Eine auschaltbare Stromschiene kann hier jedemenge Abhilfe leisten.

Überwachung durch Barbie-Puppen?

Wie bei jeder revolutionären technischen Neuerung bringt auch das Internet der Dinge grosses Potential, vor allem aber auch Sicherheitsrisiken mit sich. Mit dem zunehmenden Wachstum ist dies ein zentrales Thema. So geniessen vernetzte Spielzeuge bislang nicht den besten Ruf. Ende 2015 gab es einen Vorfall, bei dem Barbie-Puppen sämtliche Gespräche aufnahmen und an den Hersteller sendeten. Das ging so lange gut bis der Dienst, auf den auch andere Spielzeughersteller zurückgriffen, Opfer eines Hacker-Angriffs wurde.

Dies ist längst kein Einzelfall. Das Hacken von IoT-Geräten und dessen Diensten ist gängiger den je. Sicherheitslücken in IoT-Geräten werden von Herstellern oft ignoriert. Als Konsument ist man diesem Verhalten meist machtlos ausgeliefert. Vorfälle bei denen Dienste wie z.B. Spotify, Netflix und Twitter lahmgelegt werden konnten, zeigen dessen Auswirkung.

So schützt man sich

Wer nicht überwacht oder gehackt werden möchte, muss sich schützen. Geräte müssen abgesichert, als auch regelmässig aktualisiert werden. Die Melde- und Analysestelle Informationssicherheit (MELANI) hat auf ihrer Webseite das wichtigste für IoT-User auf den Punkt gebracht. Generell ist es ratsam die Standard Passwörter zu ändern und individuelle Passwörter zu verwenden. Das wiederverwenden von Passwörtern erleichtert Hackern deine Accounts zu knacken, da meist versucht wird, mit dem selben Passwort Zugriff auf anderen Plattformen zu erhalten. Also unbedingt verschiedene Passwörter verwenden!

Schützt man sich, so kann man von dieser Technologie profitieren. Damit aber das Internet der Dinge erfolgreich wird, benötigt es noch einges. Themen wie Sicherheit, Standardisierung und Vernetzung werden zurzeit aktiv diskutiert und geforscht. So ist das Internet der Dinge unter anderem eine treibende Kraft in der Entwicklung und im Ausbau vom neuen 5G Netz. Was 5G mit sich bringt, erfährst du in der nächsten Digitaldosis. Wer sich also nicht mit dem Internet der Dinge anfreunden kann, der kann trotzdem profitieren.

Die Digitaldosis wird dir präsentiert von Radio 3FACH in Zusammenarbeit mit der Hochschule Luzern – Informatik und dem Campus Rotkreuz.

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