infos
sendungen
musik
Events
Videos
RECORDS
shop
Memberclub
Voliere
Stab



musik (1074)
Playlist

14:31Miss June: Twitch
14:27Twin Shadow: Saturdays (feat
14:24Someone Still Loves You Boris Yeltsin: Harrison Ford
14:20Tirzah: Gladly
14:17Otha: One Of the Girl
14:11Shiny Darkly: WW - Tinnitus!!
14:06Jon Hood: Tears
14:02Mt. Si: 911
13:59Parquet Courts: Wide Awake
13:56Sophie Meiers: Fade Away - Tin

Ganze Playlist   Tinnitus
Walls of Sound – Was räume sein können

Tagtäglich bewegen wir uns auf dem Skateboard, dem Velo, mit dem Tram, dem Bus, dem Zug, Schiff, Flugzeug oder wie meist auf unseren Füssen durch verschiedenste Räume. Auf der Suche nach Geschichten bewegen sich auch Journalistinnen und Journalisten. Noisey hat sich auf den Weg gemacht und auf eine Reise durch die Schweiz begeben. Durch Zürich, raus aus Zürich, nach Fribourg und ins Tessin. Die Frage, welche das Noisey Team bewegt hat, ist diejenige nach der Bedeutung verschiedener Räume für eine ausgewählte Gruppe von Menschen aus der Schweizer Musikszene. In Text und Video erfahren wir etwas über Rocky Wood und das Tessin, Pandour und ihr Fribourg sowie Pablo Nouvelle und seine Leben in Zürich.

tunnel-1572456_1920

Man bewegt sich mit den Musiker_innen und Musikliebhabern durch Öffentliche-, Private-, Innen-, Aussen-, Wohn-, Probe- und auch Gedankenräume. Welche Rolle spielen diese Räume für das Leben der Protagonisten und welche Rolle für ihre Musik? Wie zu erwarten eine zentrale aber nicht sonderlich aussergewöhnliche, denn jede und jeder von uns braucht seine Räume. Sehenswert sind die Episoden mit den Bands Rocky Wood, Pandour und Pablo Nouvelle aber auf jeden Fall, denn wie man es von Noisey gewohnt ist, it looks great (again)!

Rocky Wood (TI) – „Unbekannte Orte“ – Entwicklungsräume für die Tessiner Szene

rocky-wood

(Foto: NOISEY/Mina Monsef)

In der minimalistischen, sehr gemütlich und einladenden WG-Küche sprechen die Tessiner Rocky Wood über die Bedeutung dieser Wohnräume für sie als Band. Es wird klar: Arbeit und Privates werden hier nicht strikte getrennt. Man sitzt zusammen und isst etwas oder trinkt einen Kaffee und schon befindet man sich in einem Gespräch über einen Song. Das Blatt ist schnell zur Hand und so werden erste Ideen skizziert. Ein angenehmer Raum sorgt für die ausgewogene Work-Life-Balance. Raum für Musik und Austausch sind nicht nur für die WG wichtig. Es sind die zentralen Faktoren für eine Szene. Die Band nimmt uns dann auch mit an die «unbekannten Orte» (für viele nördlich des Gotthardmassivs) in denen sich die alternative Tessiner Musikszene bewegt, ins «Domani» und ins «Casotto». Diese unkonventionellen Orte bieten Raum für Experimente, verbinden verschiedenste Freigeister und geben der lokalen Szene ein Zuhause.

 

Pandour (FR) – Der Bühnenraum verändert sich

pandour

(Foto: NOISEY/Mina Monsef)

Melancholische Stimmung. Eine karge Landschaft. Verlassene Kinderspielsachen und ein altes Wohnmobil zieren den Weg zu einem grossen Gebäude, das schon ziemlich heruntergekommen aussieht und fast an DDR Zeiten erinnert. Wir sind aber nicht im Osten von Deutschland, sondern im beschaulichen Fribourg. Im sprachlichen Grenzraum zwischen der Deutschen- und der Französischen Schweiz. Hier trifft der gutgelaunte Wuschelkopf Maximilian Speidel, der Host der Serie “Walls of Sound” die nächste Band. Auf 12 Quadratmetern proben und chillen die vier Jungs von Pandour. In diesem Reich entstehen die sphärischen und treibenden Rhythmen, welche ihren Sound prägen. Hier tummeln ausgediente Requisiten (Drummpad, Leuchtkasten, Abrisshammer), deren Tage auf der Bühne oder im Proberaum bereits vorbei sind. Welche Bedeutung diese mittlerweile ausgedienten Objekte als Zeitzeugen vergangener Erlebnisse haben, erfährst du im Artikel zum Clip.

 

Pablo Nouvelle (ZH) – Zwischen Hippie und Bünzlis

pablo-nouvelle

(Foto: NOISEY/Mina Monsef)

Der gebürtige Berner lebt mittlerweile in Zürich und ist auf Bühnen in der ganzen Welt zu Hause. Wobei, stimmt das? Nicht wirklich. Zu Hause ist er auf der Bühne nicht. Er fühlt sich darauf aber pudelwohl, wie wir spätestens seit dem Funk am See 2014 wissen. Pablo Nouvelle erzählt, weshalb ihm Zürich ein lieb gewordenes Pflaster ist. Verschiedene Sprachen, Menschen mit verschiedensten Hintergründen und Geschichten, sowie die Nähe zu anderen Musikerinnen und Musikern machen ihm das Leben und eben auch das Schaffen leichter. Es wirkt sogar so, als wäre die Heterogenität der Stadt eine Bedingung für sein Arbeiten. Was an materiellem Besitz fehlt, wird für Pablo Nouvelle durch das Mehr an Freiheit und Flexibilität kompensiert.

 

Wände müssen keine Grenzen sein

Auch für progressive Schweizer Bands gelten keine speziellen Regeln. Raum in einem guten Umfeld ist gefragt und deshalb teuer. Was “Walls of Sound” zeigt: Es braucht nicht sonderlich viel Raum zu sein, den man zur Verfügung hat. Den Raum zu seinem eigenen zu machen, sei es auch nur temporär, ihn gestalten zu können und sich darin frei zu fühlen, das ist zentral. Selbst wenn also die vier Wände mal nahe beieinander stehen, muss dies kein Hindernis, keine Grenze sein, sondern kann dies gerade den Raum definieren in dem grosse Ideen, grosse Gedanken, grosse Musik entstehen kann. Zum Glück leben wir also nicht im Vakuum. Weshalb? Weil wir einiges vermissen würden. Die Luft aber eben auch die schön oder störend klingenden Schallwellen, welche Töne in unseren Ohren erklingen lassen. Geräusche, Lärm, Musik. “Walls of Sound”, wird dir präsentiert von der Basler Versicherung.

 


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


3 × neun =

Verwandte Posts
Reimstunde Knackeboul und die Asimetrie
21.06.2018 – Sogar meine Mutter kennt Knackeboul oder "Knäckebrot", falls sie einen guten Tag hat. Als öffentliche Person lebt es sich nicht immer einfach, das hat uns Knack im persönlichen Gespräch erzählt. Trotz Erfolg im Mainstream bleibt seine Musik kantig und roh. So auch sein neustes Mixtape "Asimet

Stooszyt Am Bach Festival 2018 – Klappe die 3.
20.06.2018 – Das Am Bach Festival ist ein kleines, zweitägiges Festival irgendwo in der Luzerner Umgebung. Irgendwo im Wald, am Bach. Wo genau, dass weiss wohl nicht einmal jemand, der schon da war. Der Ort ist nur mit dem, vom Festival organisierten, Shuttlebus erreichbar. Dass das Am Bach an einem geheimen

LATZ offizieller 3FACH WM SONG
19.06.2018 – "Ole, Ole, Ole" heisst es an der WM! Wir sind natürlich im 3FACH genau so fiebrig am mitzelebrieren, wie auf der ganzen Welt sonst! Etwas macht uns Schweizer aber besser, wir haben DJ Antoine und einen 0815`000-direkt-aus-dem-Buche WM SONG. Damit wir im Einheitsbrei nicht ganz die gute Musik nebe

Stooszyt Der Public Viewing Geheimtipp in Luzern
19.06.2018 – Am Rande der Stadt, an der Eichwaldstrasse direkt nebem dem Velohighway, befindet sich das Kubra. Eine brach liegende Fläche, die von der Stadt unentgeldlich zur Verfügung gestellt wurde, ist nun ein Public Viewing. Und was für eines. Juan teilt seinen Erfahrungsbericht mit uns und verrrät,

 
FUNK AM SEE 20 Jahre 3FACH – Afterparty FaS
18.06.2018 – Wir werden 20 Jahre alt! Komm an unsere Geburtstagsparty und nimm all deine Freunde mit! Das Openair Funk am See, welches am 17. & 18. August über die Bühne geht, wird alle zwei Jahre vom Luzerner Jugend- & Kulturradio 3FACH ehrenamtlich organisiert. Zum ersten Mal wird am Samstaga

blog Gspröchsstoff: Der vegane Bauer
16.06.2018 – Ein Hof mit Tieren, jedoch ohne Tierprodukte - Im idyllischen Dorf Kallnach im Berner Seeland übernimmt Urs Marti den Hof seines Vaters und gibt diesem ein neues Gewand, wie es der Hof seit seiner Gründung 1763 wohl noch nie erlebt hat. Bio statt Pestizide, Polenta statt Futtermais und Kühe, we

 
Festivalsaison 3FACH live vom B-Sides 2018
13.06.2018 – Das B-Sides Festival auf dem Sonnenberg bei Kriens / Luzern startet morgen in seine 13. Ausgabe. Auch 3FACH wird vom Donnerstag 14. bis Samstag 16. Juni wieder vor Ort sein und dir mit seinem Übertragungswagen Konzerte, Interviews und Hintergründe in die gute Stube senden. Denn auch dieses Ja

Stooszyt Wer macht den besten WM-Song?
12.06.2018 – Ab diesem Donnerstag geht die Fussball-WM über die Bühne und über den Rasen. Vor einigen Monaten kamen auch schon die ersten WM-Songs raus, einer davon war von DJ Antoine. Der offizielle Song für das SRF kommt aber aus Luzern: Der 26-jährige Damian Lynn mit seinem "Feel the heat". Wir hatt

Back to Top