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Walls of Sound – Was räume sein können

Tagtäglich bewegen wir uns auf dem Skateboard, dem Velo, mit dem Tram, dem Bus, dem Zug, Schiff, Flugzeug oder wie meist auf unseren Füssen durch verschiedenste Räume. Auf der Suche nach Geschichten bewegen sich auch Journalistinnen und Journalisten. Noisey hat sich auf den Weg gemacht und auf eine Reise durch die Schweiz begeben. Durch Zürich, raus aus Zürich, nach Fribourg und ins Tessin. Die Frage, welche das Noisey Team bewegt hat, ist diejenige nach der Bedeutung verschiedener Räume für eine ausgewählte Gruppe von Menschen aus der Schweizer Musikszene. In Text und Video erfahren wir etwas über Rocky Wood und das Tessin, Pandour und ihr Fribourg sowie Pablo Nouvelle und seine Leben in Zürich.

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Man bewegt sich mit den Musiker_innen und Musikliebhabern durch Öffentliche-, Private-, Innen-, Aussen-, Wohn-, Probe- und auch Gedankenräume. Welche Rolle spielen diese Räume für das Leben der Protagonisten und welche Rolle für ihre Musik? Wie zu erwarten eine zentrale aber nicht sonderlich aussergewöhnliche, denn jede und jeder von uns braucht seine Räume. Sehenswert sind die Episoden mit den Bands Rocky Wood, Pandour und Pablo Nouvelle aber auf jeden Fall, denn wie man es von Noisey gewohnt ist, it looks great (again)!

Rocky Wood (TI) – „Unbekannte Orte“ – Entwicklungsräume für die Tessiner Szene

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(Foto: NOISEY/Mina Monsef)

In der minimalistischen, sehr gemütlich und einladenden WG-Küche sprechen die Tessiner Rocky Wood über die Bedeutung dieser Wohnräume für sie als Band. Es wird klar: Arbeit und Privates werden hier nicht strikte getrennt. Man sitzt zusammen und isst etwas oder trinkt einen Kaffee und schon befindet man sich in einem Gespräch über einen Song. Das Blatt ist schnell zur Hand und so werden erste Ideen skizziert. Ein angenehmer Raum sorgt für die ausgewogene Work-Life-Balance. Raum für Musik und Austausch sind nicht nur für die WG wichtig. Es sind die zentralen Faktoren für eine Szene. Die Band nimmt uns dann auch mit an die «unbekannten Orte» (für viele nördlich des Gotthardmassivs) in denen sich die alternative Tessiner Musikszene bewegt, ins «Domani» und ins «Casotto». Diese unkonventionellen Orte bieten Raum für Experimente, verbinden verschiedenste Freigeister und geben der lokalen Szene ein Zuhause.

 

Pandour (FR) – Der Bühnenraum verändert sich

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(Foto: NOISEY/Mina Monsef)

Melancholische Stimmung. Eine karge Landschaft. Verlassene Kinderspielsachen und ein altes Wohnmobil zieren den Weg zu einem grossen Gebäude, das schon ziemlich heruntergekommen aussieht und fast an DDR Zeiten erinnert. Wir sind aber nicht im Osten von Deutschland, sondern im beschaulichen Fribourg. Im sprachlichen Grenzraum zwischen der Deutschen- und der Französischen Schweiz. Hier trifft der gutgelaunte Wuschelkopf Maximilian Speidel, der Host der Serie “Walls of Sound” die nächste Band. Auf 12 Quadratmetern proben und chillen die vier Jungs von Pandour. In diesem Reich entstehen die sphärischen und treibenden Rhythmen, welche ihren Sound prägen. Hier tummeln ausgediente Requisiten (Drummpad, Leuchtkasten, Abrisshammer), deren Tage auf der Bühne oder im Proberaum bereits vorbei sind. Welche Bedeutung diese mittlerweile ausgedienten Objekte als Zeitzeugen vergangener Erlebnisse haben, erfährst du im Artikel zum Clip.

 

Pablo Nouvelle (ZH) – Zwischen Hippie und Bünzlis

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(Foto: NOISEY/Mina Monsef)

Der gebürtige Berner lebt mittlerweile in Zürich und ist auf Bühnen in der ganzen Welt zu Hause. Wobei, stimmt das? Nicht wirklich. Zu Hause ist er auf der Bühne nicht. Er fühlt sich darauf aber pudelwohl, wie wir spätestens seit dem Funk am See 2014 wissen. Pablo Nouvelle erzählt, weshalb ihm Zürich ein lieb gewordenes Pflaster ist. Verschiedene Sprachen, Menschen mit verschiedensten Hintergründen und Geschichten, sowie die Nähe zu anderen Musikerinnen und Musikern machen ihm das Leben und eben auch das Schaffen leichter. Es wirkt sogar so, als wäre die Heterogenität der Stadt eine Bedingung für sein Arbeiten. Was an materiellem Besitz fehlt, wird für Pablo Nouvelle durch das Mehr an Freiheit und Flexibilität kompensiert.

 

Wände müssen keine Grenzen sein

Auch für progressive Schweizer Bands gelten keine speziellen Regeln. Raum in einem guten Umfeld ist gefragt und deshalb teuer. Was “Walls of Sound” zeigt: Es braucht nicht sonderlich viel Raum zu sein, den man zur Verfügung hat. Den Raum zu seinem eigenen zu machen, sei es auch nur temporär, ihn gestalten zu können und sich darin frei zu fühlen, das ist zentral. Selbst wenn also die vier Wände mal nahe beieinander stehen, muss dies kein Hindernis, keine Grenze sein, sondern kann dies gerade den Raum definieren in dem grosse Ideen, grosse Gedanken, grosse Musik entstehen kann. Zum Glück leben wir also nicht im Vakuum. Weshalb? Weil wir einiges vermissen würden. Die Luft aber eben auch die schön oder störend klingenden Schallwellen, welche Töne in unseren Ohren erklingen lassen. Geräusche, Lärm, Musik. “Walls of Sound”, wird dir präsentiert von der Basler Versicherung.

 


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