Gspröchsstoff

Madnesst - Die Enttabuisierung psychischer Krankheiten

Enttabuisierung psychischer Krankheiten

Das Tabu in der Öffentlichkeit

Laut BAG ist in einem Jahr rund ein Drittel der Bevölkerung der Schweiz mit einer psychischen Krankheit konfrontiert. Trotzdem werden psychische Krankheiten immer noch stereotypisiert und sogar tabuisiert. Das heisst: über psychische Krankheiten wird nicht geredet und für Menschen mit einer psychischen Erkrankung gelten teilweise unbegründete stereotypische Vorstellungen.

Dieser Sachverhalt wird immer mehr in der Öffentlichkeit kritisiert. Im Rampenlicht der Medien sprechen bekannte Persönlichkeiten über ihre eigenen Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen und brechen somit das Tabu. Immer mehr Organisationen und Projekte haben sich zum Ziel gesetzt, psychische Erkrankungen für die Gesellschaft besser verständlich zu machen und die Kommunikation darüber anzukurbeln.


Das Projekt Madnesst

Eine Person, welche dieses Ziel auch verfolgt ist Simone Fasnacht. Sie hat das Netzwerk «Madnesst» gegründet. Der Begriff setzt sich zusammen aus den Wörtern «mad» für «verrückt» auf Englisch und «Nest» im Sinne eines sicheren Umfelds, wo kreativ entstehen kann. Die Idee dahinter ist, dass Personen aus dem Umfeld einer psychisch erkrankten Person, Ärzt*innen, Betreuer*innen aber auch Personen mit eigener psychischer Erkrankung sich vernetzen und in verschiedenen Veranstaltungen den Austausch zum Thema öffnen.


Im aktuellen Gspröchsstoff erzählt Simone vom Projekt «Madnesst», von ihrer eigenen Geschichte mit einer psychischen Erkrankung und vom gesellschaftlichen Umgang mit psychischen Krankheiten.


Um mehr zu erfahren, besuche die Webseite von Madnesst: https://www.madnesst.com



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