Gspröchsstoff

Ronia Schiftan "Prävention ist entscheidend"

Was machen Psycholog*innen wie Ronia Schiftan, wenn sie keine Therapie anbieten? 

Projektarbeit, Gesundheitsförderung und Prävention beispielsweise. Ronia Schiftan fragt sich: "Wie wirken sich die sozialen Medien auf das Gesundheitsverhalten aus?" oder "Was bedeutet ein positives Körperbild für unsere Gesundheit?". Gerade junge Menschen stellt sie hierbei in den Fokus. "Schlussendlich betrifft es jedoch alle Personen. Schliesslich konsumieren wir ja alle irgendwie Medien", erklärt Ronia im Gespräch.

"Gesundheitsförderung betrifft alle"

Nach einem Kennenlernspiel  erläutert Ronia, was es genau bedeutet, in der Gesundheitsförderung zu arbeiten. Es werden Fragen rund um die Themen psychische Gesundheit, positives Körperbild und die Bedeutung von Push-Meldungen angesprochen. Wie so oft wird klar: Es gibt keine schwarzen oder weissen Entwicklungen. Dennoch lassen sich in Ronias Arbeit Tendenzen erkennen. Eine Tendenz, die sie in ihrem Umfeld während des Lockdowns erkannte, war die steigende Unsicherheit. Aus dieser entstand ein bis heute wichtiges Projekt, welches zeigt, dass Prävention eine entscheidende Rolle für unsere (psychische) Gesundheit spielt.

"Man muss sich immer Fragen, ob ein Projekt lohnt"

Dureschnufe.ch entstand, damit sich Personen Tipps und Infos rund um die psychische Gesundheit holen können, denn es zeigte sich, dass ein solches Angebot bisher fehlte. "Natürlich wünschte ich mir, es bräuchte ein solches Angebot nicht", sagt die Psychologin im Gespräch, "aber die Nutzungszahlen zeigen, dass das Bedürfnis nach Hilfe vorhanden ist."

Ronia erklärt im Podcast, wie sie hochschwanger dieses Projekt auf die Beine stellte, was es bedeutet vom BAG finanziert zu werden, was sie beim nächsten Mal besser machen würde und welche Chancen die Pandemie in Bezug auf die Digitalisierung bringen kann.

Hier findest du alle weiteren Folgen des Gspröchsstoff:



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