Kater

Musik für (fast) jede Situation

"I just heard one track on CKUT today (March 22nd, 2018) and fell in love with this music. Came to Bandcamp, downloaded both EPs, this, and Cups. Love 'em all." Das ist ein Kommentar zum Album "Betting on an Island" auf Bandcamp - eigentlich schon Grund genug, um sich das Album anzuhören. Oder was meinst du?

Ein hypnotisierenden Strudel aus Ton und Farbe, fast schon ein Gefühl von Schwerelosigkeit - das übermittelt Alexia Avina mit ihrem Album. Die acht Tracks darauf bestehen meist aus einem sanften, aber treibenden Wirbel aus Tasten und wunderschönem Gesang, welcher fast ein wenig ziellos umherwandert, aber dann doch festgehalten wird.

Auf Facebook schrieb Alexia Avina nach dem Albumrelease im Jahr 2018, dass diese Songs sie die letzten drei Jahre begleitet haben. Manchmal als Last, aber manchmal auch als Quelle von Erleichterung und Erneuerung. Was auch immer sie aufgehalten hat, dieses Album sofort zu releasen, die Zeit welche investiert worden ist, um das Album genau richtig zu machen, ist definitiv raushörbar. 

Die Lyrics stehen nicht im Vordergrund. Wenn man jedoch genau hinhört erkennt man einen Gegenpol. Das Album erscheint zwar ruhig und sicher, demgegenüber stehen jedoch beispielsweise widersprüchliche Beziehungen, welche thematisiert werden.


Die Texte von Alexia Avina setzen sich mit vertrauten Themen auseinander. Dafür ist das Instrumental jeweils ein bisschen schwieriger einzuordnen. Manchmal ist es akustisch, manchmal elektronisch und öfters ist es vielschichtig.

"Betting on an Island" kommt als eine zusammenhängende Klanglandschaft daher, welche den Hörer oder die Hörerin immer näher an sich lässt. Wenn man sich das Album ein paar mal anhört, bekommt man das Gefühl, ein Geheimnis zu teilen.


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