Kater

Musikalische Selbstfindungssuche

Die kanadische Sängerin Helena Deland begibt sich in ihrem Album «Someone New» auf eine Selbstfindungssuche. Sie setzt sich mit Gender, Identität und Beziehungen auseinander. Als Frau kommt bei ihr der Wunsch auf, als Muse und Inspiration wahrgenommen zu werden. Vor allem in den Augen der Männer möchte sie als schön gelten. Dabei schlüpft sie aber in eine Rolle, in der sie sich passiv fühlt und nur noch für andere existiert. Diese Art von Denken beeinflusst auch ihre Beziehungen. Im Lied «Dog» singt sie von einer Beziehung, die schnell ungesund und toxisch werden könnte.


Gefangen im eigenen Kopf

Helena Deland glaubt, dass sie ihren Platz und Sinn auf dieser Erde noch finden muss. Ständig muss sie von anderen daran erinnert werden, wo sie beginnt und aufhört. Ihr Selbstbild setzt sich aus Urteilen anderer zusammen. Helena Deland glaubt, in ihrer eigenen Wahrnehmung gefangen zu sein. Niemals wird sie eine andere Wahrnehmung haben als ihre eigene. Dabei wünscht sie sich, sie könnte eine andere Subjektivität erleben, statt für immer in ihrem Kopf eingesperrt zu sein.


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