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Tiefe Steuern -> Reiches Luzern?

Steuerstrategie in Luzern 

Vor gut 10 Jahren hat man in Luzern die Steuern für Unternehmen massgebend gesenkt. Das Ziel: mehr Steuereinnahmen generieren. Dies mag auf den ersten Blick als kontraproduktiv erscheinen, doch die zugrundeliegende Idee ist diejenige, dass mit tiefen Unternehmenssteuern weitere Unternehmen nach Luzern gelockt werden. Somit erhält der Kanton Luzern zwar weniger Steuern pro Unternehmen, da  insgesamt jedoch mehr Unternehmen besteuert werden können sollen gesamthaft betrachtet mehr Steuereinnahmen generiert werden. 


Die Steuerstrategie unter heutiger Betrachtung. 

Inwiefern sich die vor gut 10 Jahren beschlossene Steuerstrategie gelohnt hat, darüber ist man sich in Luzern nicht einig. Ein Gutachten der Universität Luzern schreibt, dass sich die Steuerstrategie viele Jahre nicht gelohnt hat, nun jedoch erstmals Geld zurück in die Kasse fliesst. Gegner*innen sprechen hierbei jedoch von "Schönfärberei aus dem Finanzdepartement" und verweisen darauf, dass die Steuerverluste aus der Vergangenheit nicht wettgemacht werden konnten, denn der Kanton Luzern musste Massenhaft Sparpakete schnüren. 


Wie ist die aktuelle Steuerstrategie des Kanton Luzerns zu bewerten? Hat sich die Strategie bislang gelohnt? Und ist solch eine Tiefsteuerstrategie - wie sie Luzern vertritt - überhaupt vertretbar?


Darüber diskutiert:

Giuseppe Di Tommaso, Jungreisinnige


Titelbild von: Jon Fu on Unsplash

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