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Motocross, eine umstrittene Sportart

Motocross ist eine Motorrad- und Quad-Sportart. Die ersten Motorradrennen wurden ab 1900 auf der Strasse ausgetragen. Heutzutage finden die Wettkämpfe jedoch auf abgesperrtem, nicht öffentlichen Gelände statt. Die Fahrer*innen sind mit einer umfangreichen Schutzausrüstung ausgestattet. Sie tragen Helme, Stiefel, Handschuhe, Knie-, Rücken, - Nacken- und Brustprotektoren. 

Beim Motocross unterscheidet man generell zwischen In- und Outdoor-Rennen. Indoor-Rennen werden gewöhnlich als Supercross und Outdoor-Rennen als Motocross bezeichnet. 

Die Länge der Strecken variiert zwischen 1'000 und 4'000 Meter. Die Rennen werden in zwei Läufe unterteilt. Es dürfen maximal 40 Fahrer*innen an einem Rennen teilnehmen. In einem Qualifikationstraining wird die Reihenfolge für die Startplatzierung festgelegt. 30 Fahrer*innen haben in der ersten Reihe Platz. Nach der Addition der Punkte beider Läufe steht der Gewinner oder die Gewinnerin fest.

Da der Motocross-Sport oft im Freien ausgetragen wird, müssen die Teilnehmenden mit den abwechslungsreichen Witterungsverhältnissen klar kommen. An heissen Tagen kann es sein, dass mangels Feuchtigkeit die Sicht eingeschränkt ist, da der der Staub vom Boden aufgewirbelt wird. Hingegen kann die Strecke auch durchnässt, schlammig und rutschig sein. 


Was macht Motocross zu einer Sportart?

Motocross ist laut Interviewgast Marco Isler vergleichbar mit einem Mix aus einer Marathonläuferin und einem Eishockeyspieler. Ein*e Motocrossfahrer*in muss die Ausdauer haben, einen Marathon zu laufen und die Reflexe, sowie die Kraft eines Eishockeyspielers oder einer Eishockeyspielerin.

Im Gespräch mit Präsident des Schweizerischen Jugend-Motorcross-Clubs Marco Isler und seinem Sohn Travis Isler haben sie uns klar gemacht, dass man sich selbst als Motocrossfahrer*in gut kennen und sich selbst einschätzen muss. Dies macht den Motocross zu einer ganz besonderen Sportart.


Vorurteile

Doch der Sport hat mit vielen Vorurteilen zu kämpfen. Einerseits ist in vielen Köpfen verankert, dass der Sportart extrem gefährlich ist. Andererseits soll das Motocross-Fahren extrem teuer sein UND der Sport ist auch nicht der Umweltfreundlichste. Was sich der Schweizerische Jugend-Motocross-Club auf die Fahne schreibt und wie sie mit dem Thema Nachhaltigkeit umgehen, erfährst du im Podcast:



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