Les Couleurs Musicales

Für einmal World ganz nah - Chanson aus Frankreich

Für einmal geht de Reise im Les Couleurs Musicales gar nicht soweit. In einigen wenigen Stunden im TGV ist man von Luzern nach Paris gereist - das Zentrum für die drei Künstler*innen der heutigen Ausgabe.


Édith Piaf

Eine unverkennbare Stimme, die für immer der Soundtrack zum morgentlichen Croissant in einem Pariser Bistro sein wird.

Doch das Leben der Édith Piaf war alles andere als so leicht wie ihr französischer Swing daher kommt. Schon als junges Mädchen wurde sie von ihrer Mutter allein gelassen und wuchs im Bordell ihrer Grossmutter auf, erkrankte an einer Entzündung der Augenhornhaut, wurde abhängig vom Alkohol und verlor ihre Tochter, die zarte zwei Jahre alt wurde.

Eine Stimme, die geprägt wurde von der Trauer ihres Lebens, aber trotzdem nie wehmütig klingt.


Jacques Brel

Der ewige Kampf zwischen Frankreich und Belgien gilt dem Sänger und Schauspieler Jacques Brel.

Er wuchs zwar in Schaerbeek in Belgien auf, doch erlebte seinen Durchbruch als Chansonnier in der französischen Hauptstadt. Seine Musik ist stets sehr dramatisch und beinahe theatral.


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Serge Gainsbourg

Irgendwie scheint die Verbindung zwischen Chansons und Schauspiel wie gegeben. Denn wie Jacques Brel war auch Serge Gainsbourg in beiden Feldern tätig und beeinflusste die Musik, Kino und Literatur Frankreichs nachhaltig.


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