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Demonstration gegen die Sparpolitik

24.11.2014

Der Kanton Luzern muss sparen. Insgesamt muss der Kanton und die Gemeinden in den nächsten drei Jahren 300 Millionen Fanken einsparen. Aus diesem Grund wurde das Sparpacket "Leistungen und Strukturen 2" erarbeitet. Unter anderem möchte der Kanton damit finanzielle Kürzungen beim öffentlichen Verkehr und der Behindertenbetreung durchführen. Das Vergrössern von Schulklassen ist ebenfalls eine der Ideen des Sparpackets.

Viele Betroffenee sind damit allerdings nicht eiverstanden. Dies zeigte sich diesen (22.11.) Samtagnachmittag auch in der Luzerner Altstadt. Der Mühlenplatz, normalerweise mit bummelnden Luzernern übersät, verwandelte sich am Samstag zum Treffpunkt für über 30 Vereine, die auf den Strassen gegen die Sparpolitik des Kantons demonstrierten.

"Die Leute wehren sich gegen die ruinösen Sparpolitik", wie ein Teilnehmer der Demonstration im Podcast zu hören ist:

In der buntdurchmischten Menschenmenge sind unserem rasenden Reporter auch Djembe-Spieler aufgefallen. Mit Trommeln und Plakaten wollten sie auf die drohende Streichung des Religions- und Ethikunterricht aufmerksam machen. Zwei  Religionslehrer haben dazu gar eine Petition gestartet (mehr dazu im Podcast).

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In den letzten zwei Jahren fanden bereits Schülerdemonstrationen vor dem Regierungsgebäude statt. Seit damals hat sich nun scheinbar auch beim Rest der Luzerner Befölkerung Demonstrationslust entwikelt. Erst vor zwei Wochen fand die letzte namhafte Demonstration gegen die aktuellen Sparmassnahmen statt.

Bilder: Herbert Fischer (lu-wahlen.ch)

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