Monde Sonore

Class of 2015 #1

10.12.2015

Der Dezember ist auch immer wieder die Zeit für einen besinnlichen Rückblick. Das Jahr 2015 war musikalisch prägnant wie schon lange nicht mehr. Vom Post Punk bis hin zum Pop gibt es hier jetzt noch einmal eine Auswahl der spannendsten Alben des Jahres pro Monat.

Januar:

Viet Cong. Eine Band die bereits 2014 polarisierte. Dies in erster Linie mit ihrem Namen. Die Band entschied sich noch dieses Jahr ihren Namen zu wechseln. Wie der lautet ist noch nicht bekannt. Mit Viet Cong wurde das Jahr so richtig eingeläutet. Dunkel, schräg, retro, punkig...

 

Februar:

Dan Deacon. Auch der ansonsten doch sehr nervöse Amerikaner Dan Deacon erzeugte mit seinem Werk 'Gliss Riffer' beinahe eine Pop-Platte. Trotzdem verfällt er immer wieder in seinen abstrakten Konstruktionen zurück. Unvergessen auch sein Auftritt am B-Sides Festival 2015. Thumps Up!

 

März:

Aero Flynn. Sein selbstbetiteltes Debüt Album ist wohl die unterbewerteste Scheibe des Jahres. Nach langen psychischen Problemen rang sich Josh Scott durch, eine Platte aufzunehmen. Mit der Unterstützung von seinem Kollegen Justin Vernon (Bon Iver) fabrizierte Scott Songs, die den Hörer in den Bann ziehen.

 

April:

Lower Dens. 'Escape From Evil' - heroischer Sound aus Baltimore ausgeschmückt mit ganz viel Liebe. Man spricht von retro-futuristischer Mystik. Obwohl es bereits am 31. März erschien, passt es ganz gut in den April.

 

Mai:

Juan Wauters. Auch der sympathische Herr und seine Gitarre verzücken anfangs Sommer mit 'Who Me?'.

 

Juni:

Leon Bridges. Für die Zeitreise zurück in die 50er Jahre war dieses Jahr Leon Bridges mit seinem Album 'Coming Home' besorgt. Musik, die gerade jetzt während dem vorweihnachtlichen Stress wie Balsam für die Seele ist.

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