Monde Sonore

Sub Pops neuer Ziehsohn

12.03.2016

2013 feierte das Label Sub Pop sein 25-jähriges Bestehen. Für viele stellt das Label der Inbegriff des Grunge dar. Die Gründer Bruce Pavitt und Jonathan Poneman konnten die Marke schnell mit Bands wie Nirvana, Mudhoney oder Soundgarden auf ein gehobeneres Plateau heben. Als mitte der 90er die Manege des Musikzirkus den Grunge so langsam verdrängte, dachten viele auch an das Aus von Sub Pop - mitnichten. Das Label besteht bis heute und elektrisiert immer wieder Musikfanatiker rund um den Globus mit neuen aufstrebenden Künstler.

So auch Cullen Omori. Wobei dieser Omori nicht ein unbeschriebenes Blatt ist. Der ehemalige Frontmann von 'Smith Western' geht mit seinem Debüt-Werk New Misery, welches am 18. März ( natürlich auf Sup Pop) erscheint, seinen eigenen Weg. Bereits anfangs Jahr releast er seinen Song Cinnamon. Ein Track bei welchem man kaum Zeit hat sich an den Sound anzuklimatisieren. Vom ersten Klang an, gelangt man in den Omori'schen Sog.

Nur einen Monat später, erscheint mit Sour Silk eine weitere Kostprobe der Künste des in Chicago wohnhaften Künstlers. Omori zeigt, dass es für einen grossen Song nicht viel braucht. Die Musik des Amerikaners lebt von der Simplizität.

Um die Vorab-Trilogie abzuschliessen, erschien letzte Woche mit Synthetic Romance eine weitere Auskoppelung der kommenden Platte.

Der neue Ziehsohn von Sub Pop trifft mit seinen Klängen direkt ins Indie-Herz 2016. Eine Lockerheit, die gleichzeitig mit der Verspieltetheit korreliert. Omori weiss durch seine Erfahrung, dass manchmal eine dünnere Klangdichte mehr ist.

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