Pamir

Asunojokei sind schrill, verzweifelt und aufgestellt

2014 hat sich die vierköpfige Band Asunojokei zusammengetan und bringen dir Post-Blackmetal aus Tokyo näher. In ihrer Musik lassen sich aber auch Elemente von Shoegaze, Mathrock und dem Hardcore finden. All diese Genres klingen ziemlich abstrakt, wenn man sie zusammenwürfelt, weshalb die Band ihre Musik auch poetischer beschreibt; ein Stil, der vom Hässlichen zum Schönen springt, vom Zarten zum Dunkeln.

Ob die Musik dieser Beschreibung entspricht, kannst du dir hier selbst anhören:

Aber doch ist der Blackmetal in ihrer Musik klar herauszuhören - insbesondere die schrillen Schreie des Sängers Daiki Nuno sprechen für das Genre. So auch in ihrem neusten Album "Island", welches im August 2022 released wurde. 

Auch dieses Album lässt dich nicht stillsitzen - nebst ruhigeren Teilen, welche fast schon an Ambient-Sound erinnern, wecken dich laute Schreie und hohe Gitarren wieder auf.

Beim ersten Hören von "Island" könnte das Album wohl bedrückend wirken - eine deprimierende Stimmung, die sich im Verlauf des Albums immer mehr anstaut. Je mehr man sich aber in die Musik hineingibt, desto mehr hört man auch die aufheiternden Passagen.

Diesen Zwiespalt geht nicht nur die Musik etwas an, sondern auch einzelne Lyrics - beispielsweise der letzte Song des Albums "Thunder". Beginnen tut der Song mit einem Monolog des Sängers, in welchem er aber eine Konversation nachahmt. 

"Hallo?"

"Hallo."

Haben wir uns schonmal gesehen?"

"Wahrscheinlich nicht."


Und dann klingen die Instrumente.



Für mehr Pamir-Sound gibt's hier eine Spotify Playlist für dich:


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