Sprechstunde

Im Vorzimmer des Chefs

17.11.2017

Fünf Angestellte befinden sich in einem Raum, in dem es eine "Tür zum Chef" und eine Kaffeemaschine gibt. Sie stehen sich selbst in einer knallharten Konkurrenz gegenüber - und kämpfen um die Hackordnung mit Kampfsport, Training zur Körperkontrolle und Atemübungen. Als menschliche Ressource präsentieren sie dem Publikum den täglichen Ausscheidungs- und Abnützungskampf nach dem Motto: "Ich bin kaputt. Und ich möchte nicht repariert werden." (Ingrid Lausund, "Bandscheibenvorfall")

In "Bandscheibenvorfall" präsentiert das Theater Aeternam (LU) Figuren, welche sich austauschbar in ihre Arbeitswelt eingepasst haben. Ein "Abend für Leute mit Haltungsschäden" - wie die Autorin Ingrid Lausund ihr Stück im Untertitel nennt. Aeternam führt "Bandscheibenvorfall" ab nächstem Mittwoch, 22. November 2017, im Kleintheater Luzern auf.

Wir haben Aeternam in ihrer Probe besucht und mit Regisseurin Nina Halpern und Schauspieler Marco Sieber über ihr neustes Stück gesprochen - sowie über das Bedürfnis des Menschen, sich anzupassen und gleichzeitig unter Haltungsschäden zu leiden.

 

 

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