Sprechstunde

Lust an Verschwörungen

Der englische Schriftsteller und Dramatiker William Shakespeare hat von zirka 1564 bis 1616 gelebt. Bekannt ist er bis heute für seine Stücke wie beispielsweise «Romeo und Julia», «Hamlet» oder auch «Macbeth». Die Liebeswirren und Machtspiele seiner Werke besitzen auch heute noch Gültigkeit. Was wir daraus lernen können, weiss die Kulturwissenschaftlerin Elisabeth Bronfen.

Der Reiz von Geheimnissen

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Die Predigt», welche einmal im Monat in der Peterskapelle in Luzern stattfindet, hat die Kulturwissenschaftlerin Elisabeth Bronfen am 31. Juli über den zeitgenössischen Shakespeare gesprochen.

Für Bronfen ist vor allem das Spiel mit Geheimnissen und die Geheimniskrämerei bei Shakespeare interessant. Aus dieser Lust an der Verwirrung und Verschwörung aus dem 16. Jahrhundert können wir auch viel für das 21. Jahrhundert lernen.

Was wir von Shakespeare über die Lust an der Verschwörung und Public Shaming auf Social Media lernen können, hörst du im Podcast:

Immer am letzten Sonntag im Monat teilt eine Person aus Kultur, Politik oder Wissenschaft ihre Gedanken zur aktuellen Weltlage. Alle Predigten können hier online nachgehört werden. Umrahmt wird die Predigt jeweils mit einem Kurzkonzert. Die Predigt von Elisabeth Bronfen wurde begleitet von Remo Helfenstein.

Die nächste Predigt findet am Sonntag 28. August um 11 Uhr statt. Mit dem Illustratoren Ruedi Widmer und Laida Alberdi an der Geige.

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