Sprechstunde

Theaterhäuser zwischen Lust und Frust

Das Virus interessiert sich nicht für den Jahreswechsel. Das vor den Weihnachten in Kraft getretene Veranstaltungsverbot gilt weiterhin. Sicher bis 22. Januar, gemäss Medienberichten möglicherweise bis Ende Februar. Das Warten auf die erste Kulturveranstaltung dürfte sich für Kulturschaffende und Publikum verlängern.

Doch untätig sind die Verantwortlichen hinter den Kulissen nicht.

Wenige Wochen vor Corona: Der Blick hinter die Kulissen im Kleintheater.

Die Hoffnung nicht verloren

Die Theaterhäuser Kleintheater, Winkel und Südpol mussten sich in den letzten Monaten mit dem Coronavirus arrangieren. Die Gesundheit steht an erster Stelle. Veranstaltungen sind kurzfristig nicht durchführbar, und mittelfristig den nächsten Massnahmen ausgesetzt. Wohl oder übel dämpft dies Motivation und Energie. Veranstaltungen werden laufend verschoben oder abgesagt, ein Ende der Pandemie ist weiterhin nicht in Sicht.

Darum widmen sich die Verantwortlichen längerfristigen Projekten, planen an den nächsten Saisons, oder diskutieren persönliche Visionen für ihre Häuser. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie die Hoffnung für Kulturveranstaltungen aufgegeben haben. Alle wolle ihre Räume den Kulturschaffenden zur Verfügung stellen. Für Probearbeiten, die hoffentlich in einer Aufführung gipfeln können.

Woraus die Programmator*innen des Südpol, Winkel, und Kleintheater in Monat 10 der Pandemie Hoffnung schöpfen, erzählen Magdalena Drozd und Vanessa Gerotto (Südpol), Benjamin Heller (Winkel), und Sonja Eisl und Judith Rohrbach (Kleintheater) im Bericht:

Auch im grössten Luzerner Theaterhaus wird geprobt. Das Luzerner Theater möchte am 23. Januar wieder auf der Bühne stehen. Die zu erwartende Verlängerung des Veranstaltungsverbot dürfte dies verunmöglichen.

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