Sprechstunde

Vom Knallfrosch bis Giacobbo / Müller - Was darf Satire?

28.02.2019

Die Tagwache hat die Fasnacht eingeläutet, es ist SchmuDo, und das bedeutet: Narrenfreiheit! Dass auch diese Freiheit ihre Grenzen hat, zeigt die Fasnachtszeitung "Knallfrosch" unfreiwillig auf. Ein Ratgeber zu Sexualthemen löst das Blatt der Wey-Zunft Empörung aus. Homosexualität wird darin mit Perversion und Arbeitsscheue in Verbindung gebracht. Es folgten Proteste on- und offline, und schliesslich eine Entschuldigung der Zunft. Die Öffentlichkeit scheint entschieden zu haben: Die Fasnachtszeitung hat die Grenzen der Satire überschritten.

Bei der SRG werden diese Diskussionen auch ganz formal geführt. Bei der Ombudsstelle der SRG lassen sich schriftliche Beanstandungen zu Inhalten einreichen, die anschliessend von Sendungsverantwortlichen und der Ombudsstelle beantwortet werden.

Wie die Beispiele aus den Satire-Sendungen "Deville" oder "Giacobbo / Müller" zeigen, ist auch das öffentlich-rechtliche Fernsehen nicht vor Grenzenüberschreitung gefeit. Die Sprechstunde schaut sich an, wo und weshalb die Ombudsstelle eine Grenze zieht. Wie der "Knallfrosch" wegkommen würde, wenn man die SRG-Standards anwendet, gibt es im Podcast nachzuhören:

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