Sprechstunde

WAS PANDABÄREN IN OSLO ZU SUCHEN HABEN?

03.05.2012

Gar nix! Das sind aber auch zwei völlig unterschiedliche Sachen. Ich meine, Pandabären könnten in Oslo doch niemals überleben. Da wär es ihnen doch viel zu kalt.

Es gibt aber Pandabären, die die Kälte leben. Zum Beispiel das Quartett Hot Panda aus Edmonton, Kanada. Sie stehen für elektrisierenden Kick Ass Rock’n’Roll und heitere Liveshows. Und was sie mit ihrer Musik wollen, das wissen die vier Kanadier ganz genau: Möglichst viel von der Welt sehen, Spass haben und andere Leute mit ihrer Lebensfreude anstecken. Nachdem sie diese Woche in Zürich im Viadukt und im Bad Bonn in Düdingen gespielt haben, machen sie am Donnerstag einen Abstecher in Luzern. Und da Musik bekanntlich auch Kultur ist, und doch viel zu kurz kommt in der Sprechstunde, standHot Panda bei uns mal ganz im Mittelpunkt. Und was die vier dazu gesagt haben? 'Play some kind of rock and roll that'll make people dance and feel happy.'

In Oslo geht es momentan jedoch weniger glücklich zu und her. Anders - 34 Jahre alt, Drogenabhängig und auf Entzug - wohnt da. Er steht an einem Punkt im Leben, an dem er nochmals bei Null beginnen muss. Nach zehn Monaten Entziehungskur darf er für ein Vorstellungsgespräch die Drogenklinik für einen Tag verlassen. In seiner Heimatstadt Oslo trifft er auf besten Freund, geht Kaffee trinken und der Tag endet in einer langen Nacht mit Zigaretten, Bier und Drogen. Die vermeintliche Wärme kommt jedoch nicht zurück. Stattdessen fühlt Anders nur die Leere. Darum geht es im Film "Oslo, August 31th", welcher am Donnerstag, 3. Mai 2012, seine Premiere im Stattkino Luzern feierte. Warum es sich lohnt, den Zweitling vom dänisch-norwegischen Regisseurs Joachim Trier zu schauen? Ganz einfach:

 

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