Sprechstunde

Totschweigen bis zum Tod

Ein Film der sich um den Verlust von geliebten Menschen dreht, um Suizid und Homophobie. Regisseurin Elene Naveriani stellt in ihrem Film "Wet Sand" den Ist-Zustand in Georgien dar. LGBT+ Angehörige haben keine Rechte ihre Sexualität auszuleben. 

Totschweigen bis zum Tod

"Wet Sand" heisst das Kaffee von Amnon, welches am schwarzen Meer in Georgien, in einem kleinen Fischerdorf liegt. Dort trifft sich Abends das ganze Dorf. Auch der Aussenseiter Eliko sitzt dort manchmal alleine an seinem Tisch und trinkt teuren Wein. Er hat so den Ruf erhalten ein hochnäsiger Einzelgänger zu sein. Die DorfbewohnerInnen behaupten zwar immer, dass sie sich untereinander kennen. Als Eliko jedoch erhängt augefunden wird, wird eine Kette an Lügen aufgedeckt und totgeschwiegenes Leid kommt ans Licht. Eliko führte eine heimliche Beziehung mit Kaffee-Besitzer Amnon. Amnon und Elikos Enkelin treffen sich dann um seine Beerdigung zu planen. Keine Angst, wir haben dir nicht das Ende gespoilert. Weitere tragische Ereignisse geschehen auch noch nach dem Tod von Eliko. 

Im Podcast bekommst du unseren persönlichen Review zum Film und du erfährst, wie der Film trotz dem Tabu zum Thema Homosexualität in Georgien gedreht werden konnte:

Wir empfehlen Nastüechli und eine vertraute Begleitung mit ins Kino zu nehmen. Der Film "Wet Sand" ist seit Donnerstag, 5. Mai bis am 17. Mai auf dem Programm vom Stattkino Luzern.

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