Sprechstunde

Mit Kunst gegen die Klimakrise?

In der öffentlichen Wahrnehmung beschäftigen sich vor allem Politiker*innen und Wissenschaftler*innen mit Lösungen für das Klimaproblem. In dieser Wahrnehmung gehen Künstler*innen meist vergessen. 

Schon seit Jahrzehnten beschäftigen sich Künstler*innen mit dem Klimawandel. Sich reflektieren, hinterfragen, kritisieren und entwerfen neue Visionen für die Zukunft. 

Stürme und Dürren

Für ihren aktuellen Bilder-Zyklus hat die Luzerner Künstlerin Monika Müller Pressefotografien gesammelt, welche Veränderungen in der Landschaft zeigen. Veränderungen wie zum Beispiel Feuerstürme im Amazonas oder auch das nun beinahe saubere Wasser in den Kanälen von Venedig. In ihren Bildern dokumentiert und sortiert sie, wie der Klimawandel unsere Landschaft bereits jetzt verändert hat. 

Büsi-KI


Die türkische Künstlerin Pinar Yoldas wirft in ihren Werken einen Blick in die Zukunft. Eine Zukunft, in der die Welt von einer Künstlichen Intelligenz in Katzenform regiert wird und Schildkröten ein Meeresplastik-Organ besitzen. Die Werke von Pinar Yoldas werfen einen kritischen Blick auf unsere Gegenwart und zeigen, dass Mensch und Natur auch die Fähigkeit besitzen, sich an Veränderungen anzupassen. 

Monika Müller und die Kuratorin Heike Munder erklären, warum wir auf künstlerische Auseinandersetzungen mit dem Klimawandel angewiesen sind: 

Die Zeichnungen von Monika Müller sind aktuell im akku in Emmen zu sehen in der Ausstellung Ihre Zeichnungen sind aktuell "Der Welt gegenüber. Landschaftsräume". 

Die Ausstellung "Potential Worlds 2: Eco-Fiction" läuft noch bis am 9. Mai 2021 im Mirgros Museum für Gegenwartskunst. 

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