Stooszyt

"Ein Tag um zu spüren, wie viele wir sind"

"I'm not here to tell you how to be a feminist, or whether you should be one at all. I call myself a feminist to fuck with people, and because it's a great way to weed out the creeps in bars.

But feminism isn't an identity. It's a process. Call yourself what you like. The important thing is what you fight for. Begin it now."

- Laurie Penny

Die Vorbereitungen laufen schon seit Januar und im Moment ist das Komitee vom diesjährigen feministischen Streik Luzern im Endspurt. Viele Kleinigkeiten kommen noch in letztes Sekunde auf das Team zu. Da noch Flyern, dort noch etwas vorbereiten aber im grossen und ganzen ist die Stimmung eindeutig: Sie können es kaum erwarten.

Vorwärts gegen den Rückschritt

Das schweizweite Motto "Vorwärts gegen den Rückschritt" ist gleichzeitig auch das Luzerner Motto des diesjährigen Streiks. Am 14.06.1991 war der erste schweizweite Frauenstreik. Tausende von Frauen gingen auf die Strassen und standen auf für gleiche Rechte. Jetzt, 30 Jahre später und nach dem grossen luzerner Streik 2019 ist es wider soweit. 

Der feministische Streik

Der feministische Streik steht, wie der Name schon andeutet, nicht mehr "nur" für die Rechte der Frau ein sondern weiter auch für die ganze LGBTQAI+-Community. Die Gründe, die FLINT*-Personen vor zwei Jahren auf die Strassen getrieben haben bleiben bestehen und sind auch dieses Jahr Teil des Streikes: Prekäre Arbeitsverhältnisse, Notstand in der Pflege, Lohnungleichheit, alltäglicher Sexismus und sexualisierte Gewalt, Rassismus, Homo- und Transfeindlichkeit oder die ungleich verteilte Care-Arbeit bleiben durch die aktuelle Kriese weiterhin bestehen.

Daria und Tiziana sind zwei der vielen Mitorganisator*innen des feministischen Streiks in Luzern und waren bei uns im Interview. Was der feministische Streik für die Beiden bedeutet und was ein Tag wie der kommende 14.06 in ihnen auslöst, hörst du im ganzen Interview:

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