Stooszyt

Der Tod, Friedhöfe, schwarze Kleidung - Gruftis!

Schwarze Kleidung, eine morbide Faszination mit dem Tod, die blasste Haut, die du je gesehen hast - das kommt dir womöglich in den Kopf, wenn ich dir das Wort "Grufti" an den Kopf werfe. 

Oder auch, wenn ich "Goth" sage. ODER auch, wenn ich irgendeine andere Sub-Kultur dieser Art ansprechen würde.

Was ist der Unterschied?

Noch wichtiger: 

Gibt es die originalen Gruftis noch?

Eigentlich beschreibt "Grufti" das, was wir heute unter "Goth" verstehen - dabei ist natürlich zu gewissen Grad die Farbe Schwarz, ganz viel Eyeliner (nicht nur um die Augen), und natürlich auch ganz viel traurige Musik à The Cure oder Depeche Mode.

Musik ist auch ein gutes Stichwort - genau die hat nämlich solche Sub-Kulturen voneinander unterschieden. Wenn also die Frage fällt, was Punk, Emo und Goth ausmacht, ist die einfache Antwort:

Musik!

Wo Emo-Musik eher Sound wie My Chemical Romance beinhaltet, sieht man im Punk Musik von Bands wie Ramones und im Goth/Grufti solche, wie Joy Division.

Die verschiedenen Musikrichtungen spielen mittlerweile aber nicht mehr eine zu grosse Rolle in der Differenzierung zwischen diesen verschiedenen Szenen. Es wird immer mehr einfach auf di Ästhetik geachtet, und "Grufti" gilt für neue Mitglieder der Kultur eher als Beleidigung. 

Deshalb versteht sich: 

Grufti = Goth ≠ Emo ≠ Punk

Wie die Seite spontis.de so schön schreibt:

«Der Grufti gilt in der deutschen Szene als nahezu ausgestorben zu schlicht sein Outfit, zu schwach der Drang nach Selbstdarstellung. Er ist defensiv, Pazifist und schlägt auch nicht zurück, sie bleiben gerne unter sich und sind damit mehr Szene als die Szene selbst.»


Szene ist Grufti sein.


Mehr über ehemalige Gruftis und heutige Goths hörst du hier im Beitrag:

Wir verwenden Cookies um die Performance unserer Website zu messen. Möchtest du diese Cookies akzeptieren?