Stooszyt

"Ich bin aufgewacht und dachte: What the Fuck?"

19.02.2019

Niko Stoifberg ist ein Schreiberling durch und durch. Er arbeitete als Journalist, fasst für getabstract.org Sachbücher zusammen, und veröffentlichte nun seinen Debütroman. "Dort" heisst das 328 Seiten starke Werk. Die Geschichte musste sich der Luzerner Autor keineswegs aus den Fingern saugen. 20 Jahre lag sie bereit. 1999 hatte er sie geträumt. Schweissgebadet wachte Niko Stoifberg auf - und dachte sich: "What the Fuck?". Die Geschichte ist wahrlich keine leichte Kost, und hat auch kein Happy End - so viel sei verraten. Auf den ersten Seiten geschieht Ungeheurliches. Ein Mann wirft einen kleinen Jungen in den See, um ihn anschliessend zu retten. So will er die Gunst einer attraktiven Frau gewinnen. Doch der Rettungsversuch geht schief. Das Kind ist tot. Nichtsdestotrotz geht der Plan des Mannes auf und es entwickelt sich eine Beziehung zu seiner Angebeteten.

Die Geschichte wirft Fragen zu Gerechtigkeit, Schuld, und Glück auf. Themen, die Niko Stoifberg offenbar so sehr beschäftigen, dass sie den Weg in seine Träume, und nun in einen Roman fanden.

Endlich hat Niko Stoifberg die geträumte Geschichte in "Dort" niedergeschrieben. Und nach dem Schreiben kommt das Lesen. Ein Tag nach Veröffentlichung liest Niko Stoifberg aus dem Roman im Neubad. Trotz anfänglicher Bedenken.

Im Interview spricht Niko Stoifberg darüber, was eine Lesung denn bringen kann, und ob er auch einen Roman geschrieben hätte, wenn die Geschichte nicht im Traum zu ihm gekommen wäre.

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