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Fördern & Fordern: Die Luzerner Kultur steckt in der Geldkrise

Heute hat die IG Kultur einen Gegenvorschlag publiziert, der fordert, dass mittelgrosse Kulturbauten mehr Geld bekommen. Unter solche Bauten gehen beispielsweise der Südpol, das Kleintheater oder das Stattkino Luzern.

Dieser Gegenvorschlag baut auf dem Gesetz des Kantons auf, welches bereits existiert. Über diesem Thema haben wir mit Laura Breitschmid gesprochen. Sie ist die Präsidentin der IG Kultur.

Die IG Kultur stellt auch einen neuen Zweckverband vor, welcher spezifisch dafür da wäre, diese kulturellen Mittelbauten zu unterstützen. Falls dieser Gegenvorschlag angenommen wird, müssten wir als Einzelpersonen auch weniger zahlen.

Bild: IG Kultur


Für die IG Kultur bedeutet dieser Gegenvorschlag vor allein eines:

"Ein Start in eine Debatte"

Und in dieser Debatte spielt natürlich auch der Kanton Luzern eine Rolle - immerhin will die IG Kultur, dass der Kanton diese Kulturbetriebe mehr unterstützt. Stefan Sägesser, Kulturbeauftragter des Kanton Luzerns, sagte uns hierzu, dass die Stellungnahme der IG Kultur eine Problematik darstellt, da sie nicht damit kompatibel ist, was der Kanton im Kantonsrat eingewiesen hat. 

Ein anderer Punkt, der die IG Kultur angetönt hat, ist, dass der Kanton Luzern als erstes immer an kulturellen Aspekten sparen würde. Dieser Aussage stimmt Stefan Sägesser aber nicht zu.

"Das würde ich vehement bestreiten"

Der Kanton und die IG Kultur sind sich nicht einig, wie es mit diesem Gegenvorschlag weitergehen soll. Fakt ist aber, dass die gewünschte Debatte bestimmt aufkommen wird.

Hinter diesem neuen Zweckverband steckt noch mehr - er soll entscheiden, welche mittleren Kulturbauten mehr Geld erhalten sollen. Wie die IG Kultur dies machen will, hörst du im ganzen Bericht:

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