Stooszyt

Luzern soll sich produktiv die Köpfe einschlagen!

Bei Festivals denkt man eher an Konsens statt Dissens: Menschen, die gemeinsam eine Veranstaltung besuchen, die sie interessiert, schauen, hören, trinken zusammen. Das neuste Festival der Stadt möchte genau das nicht. Das Streitfestival, getragen, programmiert und durchgeführt vom Kulturkeller Winkel, will, dass wir uns mal wieder richtig zoffen - aber bitte produktiv.

Den Winkel besuchten wir übrigens vor gut einem Jahr:


In der Schweiz wird zu wenig gestritten

Die Organisator*innen stellen die These, dass in der Schweiz zu wenig oft gestritten wird. Am Festival, welches im Winkel, im Stattkino, der Peterskapelle, der Kunsthalle im Bourbaki und dem Pfarreizentrum Barfüesser stattfindet, soll man lernen, sich wieder produktiv zu streiten. Dabei werden Kulturschaffende mit bestehenden Produktionen eingeladen und neue künstlerische Arbeiten erarbeitet. Experimentelle Settings der Konfrontation, Einbezug unterschiedlicher Gruppierungen, interaktive Arbeiten sowie Recherche-basierte Untersuchungen sind Ausdrucksformen des Festivals. Es finden sich aber nicht nur Kulturschaffende am Festival, sondern auch ein Box-Weltmeister. Wieso dieser ans Streitfestival gehört, ob das Festival religiös geprägt ist, wenn es in zwei religiösen Häusern stattfindet und was überhaupt produktives Streiten ist, das hörst du im Interview mit Co-Organisator Benjamin Heller.

Das ganze Programm des Festivals findest du hier und Tickets hier.

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