Stooszyt

Kein Grund zum Feiern am Tag der Pressefreiheit

Genaues Hinhören, Nachhacken und kritisches Hinterfragen. Das sind alles Aufgaben des Journalismus. Aber was passiert, wenn die Pressefreiheit nicht mehr gewährleistet werden kann oder sogar unterdrückt und verboten wird?

Die Presse in der Hand von Corona

Am 3. Mai ist der internationale Tag der Pressefreiheit. Doch die Freiheit der staatlich unzensierten Nachrichten ist nicht gang und gäbe. Die demokratische Willensäusserung und die Transparenz gegenüber dem Volk wird in vielen Regionen beeinflusst oder gar ganz kontrolliert. Auch hier in der Schweiz hat sich die Pressefreiheit in den letzten Jahren verändert und die momentane Pandemie ist hierbei nicht gerade hilfreich.

Seit 1985 im Kampf

"Reporter ohne Grenzen" ist eine internationale Menschenrechtsorganisation, die schon seit 1985 für die weltweite Pressefreiheit kämpft. Zudem veröffentlicht die Organisation eine jährliche Rangliste, die aufzeigt, in welchen Ländern die Pressefreiheit wie stark funktioniert. Ganz vorne mit dabei sind diesbezüglich alle skandinavischen Länder, dicht gefolgt von der Schweiz auf Rang 10 und Deutschland auf Rang 13. Die letzten Ränge hingegen besetzen Länder wie Saudi Arabien oder China. Dort sind jegliche Art von Medien staatlich überwacht. 

Aber auch in vielen europäischen Ländern hat es die Pressefreiheit nicht einfach. Auch in der Schweiz häufen sich Hass und physische Übergriffe gegen Jurnalist*innen. Wir haben mit Bettina Büsser gesprochen. Sie ist die deutschschweizerische Koordinatorin der Organisation "Reporter ohne Grenzen":

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