"The outflow of the river going to the ocean"
So beschreibt Marina Mello den Titel ihres Debut Albums. Deságua ist ein brasilianisch-portugiesisches Wort, welches gleichermassen die Inspiration für Marinas Kunst wiedergibt, aber auch wie sich der Sound anfühlt. Der Fluss, der sich immer bewegt und sich einen Weg bahnt, so klingen die Harfenklänge auf dem Album. Wie sich unkonventionelles Spiel an der Harfe anhört und was das genau bedeutet, erklärt uns Marina Mello aus Zürich im Interview.
Mit Haarklammern und Plastikflaschen
Mithilfe von Guitar-Pedals, einem Tonabnehmer und zwei Harfen erreicht Marina Mello ein sehr speziell klingendes Soundbild. Intensiv und teils auch düster erstrecken sich die Klänge, der teils komponierten und teils improvisierten Stücke entlang. Trotz des Gebrauchs von Guitar-Pedals, mit der es ihr gelingt Soundschichten zu gestalten, war es ihr wichtig, dass die Harfe immer noch natürlich und roh klingt.
Unkonventionelles Spiel
Wie kann man sich Marina Mello an ihren Instrumenten vorstellen? Diese Frage bekommt sie viel, wie sie im Interview erzählt. So klärte sie uns auf, welche unkonventionellen Techniken sie für den Sound auf Deságua benutz hat.
"I used tape from a cassette or [...] I used plastic bottles which I placed in between the strings [...] I do a lot on the wood, either with my hands or with a rubber ball."
Playlist:
Marina Mello - Deságua (Album)
Marina Mello - transbordar
Marina Mello - ponto de vista
Marina Mello - orbitando I
Marina Mello - lunatic garden
Marina Mello - orbitando II
Marina Mello - caminhos
Marina Mello - luz
Marina Mello - Chegada
Marina Mello - roxo
Marina Mello - dejavú
Marina Mello - terra Vermelha
Marina Mello - Garrafas
Marina Mello - deságua