Trojaner

Der Kanton Luzern rüstet im Kampf gegen die Cyberkriminalität auf

20.05.2020

Der Regierungsrat unterbreitete dem Kantonsrat den Entwurf einer Änderung des Kantonsratsbeschlusses über die Zahl und den Beschäftigungsgrad der Staatsanwältinnen und -anwälte und der Jugendanwältinnen und -anwälte. Delikte im Bereich der Cyberkriminalität nehmen stetig zu. Die Delikte reichen von Kinderpornografie über Waffen- und Drogenhandel bis hin zum professionell organisierten Anlage- und Bestellungsbetrug. Der Staatsanwaltschaft stehen für die Untersuchung von Delikten, die mithilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien verübt wurden, jedoch keine speziell geschulten Fachkräfte zur Verfügung. Mit den bestehenden Personalressourcen kann die Staatsanwaltschaft zurzeit keine neuen Aufgaben übernehmen. Damit die Staatsanwaltschaft ihren gesetzlichen Auftrag in allen Bereichen erfüllen kann, sollen neue Staatsanwaltsstellen geschaffen werden. Die Gesamtkosten des Stellenausbaus belaufen sich auf jährlich rund 720'000 Franken.

Ziel, die Cyberkriminalität mit zusätzlichen Ressourcen wirksam zu verfolgen. Sekundär sind diese auch zur Bekämpfung anderer Formen von organisierter Kriminalität einzusetzen (z.B. Menschen- und schwerer Drogenhandel). Diese Delikte verlagern sich zunehmend in den virtuellen Raum und können im Kanton Luzern mangels Ressourcen seit Jahren nicht ausreichend verfolgt werden.

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