Trojaner

Fernweh? Wie Künstliche Intelligenz dich in die Ferne trägt

06.10.2020

Vor rund einem Monat erschien der neue Flight Simulator von Microsoft, und er ist in aller Munde. Nicht nur bei Hobbypiloten und deinem creepy Onkel, sondern bei fast allen Gamern. Denn: zum allerersten Mal kannst du in einem Videospiel jeden Ort auf unserem Planeten in einem Flugzeug besuchen. Ja, jeden. Ja, auch dein Haus ist drin, und auch der verträumte Sufstrand in Portugal wo du letzten Sommer Salzwasser in der Nase hattest. 

Das französische Game-Studio Asobo hat geschafft, wovon Flugsimulatorfans und Visionäre bisher nur zu träumen wagten – Unser ganzer Planet in 3D und 4K. Sie kombinieren Satellitenbilder des Microsoft-Kartendienstes Bing Maps mit Gelände-, Wetter-, Flugverkehrs- und weiteren Daten unseres Planeten und dessen Städte und berechnen zur Laufzeit, also quasi auf Anfrage, im Cloud-Dienst Azure von Microsoft ein super realistisches 3D-Abbild unseres Planeten, mit Gebäuden, Strassen, Brücken, Bergen, Gletschern und Wäldern. Dies erreichen sie mit einer innovativen Künstlichen Intelligenz des Spezialisten für Geo-Raumanalytik Blackshark aus Österreich. 

Da alles in der Cloud berechnet wird, brauchst du nicht mal einen High-End-Gaming-PC, lediglich für die Grafik solltest du entsprechend ausgestattet sein. In Zukunft könnte diese Technologie wegweisend sein für wissenschaftliche Auswertungen von Geographischen Regionen, Selbstfahrenden- (oder fliegenden) Verkehrsmitteln oder für dich, denn du kannst den romantischen Sonnenuntergang an deinem Traumstrand bequem von Zuhause auschecken, bevor du deine Reise buchst.




In der Digitaldosis bearbeiten und erklären die Studenten Reto Stadelmann und Lukas Huwyler von der Hochschule Luzern Informatik aktuelle und relevante technische Neuerungen und Entwicklungen. Die richtige Dosis digital, einfach und verständlich erklärt.


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