Trojaner

Das hat dir ein halbes Jahr Trojaner geliefert!

Auch der Trojaner geht in den Winterschlaf! Für die letzte Sendung dieses Jahres werfen wir einen Blick zurück ins letzte Halbjahr - von der Gamescom, weiter zu Creepypastas bis hin zu künstlicher Intelligenz gab es alles für dich.

Unseren #throwbacktuesday gibt es hier für dich im ganzen Podcast:

Die ganzen Berichte und ALLES was im Trojaner passiert ist, findest du HIER.

In ihrer Gameszene hinkt die Schweiz hinterher

...Das zeigte uns der August, als die Gamescom in Köln stattfand. Für die Gameförderung in der Schweiz setzt sich unter anderem die Kulturstiftung "Pro Helvetia" ein. Auch dieses Jahr sind sie mit einer Delegation von 22 Gamestudios an der Gamescom in Köln präsent und vertreten dabei die Schweizer Gameszene.

Solche (internationale) Events braucht es unbedingt, erklärt Cécile Vulliemin, Head of Design and Interactive Media von Pro Helvetia.

"Wir haben spät angefangen, aber [die Szene] kann nur grösser werden"

- Cécile Vulliemin, Head of Design and Interactive Media von Pro Helvetia


Auch für die Schweiz als Land habe es Vorteile, ihre Gameszene zu fördern, erklärt Cécile. So beispielsweise auch im wirtschaftlichen Sinn - eine grössere und fokussiertere Gameindustrie schaffe neue Jobs und rufe auch neue Firmen ins Leben.

An der diesjährigen Gamescom war auch das Schweizer Indie-Gamestudio "Hooded Traveler Games" dabei. Angefangen hat "Hooded Traveler Games", als Nicholas sein Game-Art Studium abschloss. Aus einer komplett anderen Ecke der Publizistik und englischen Literatur stoss dann wenig später Julia dazu und die Beiden konnten ihr verschiedenes Know-How kombinieren.

Die Gründung des Studios war an sich auch nicht allzu schwierig - die grössten Hürden kämen beim Machen eines Games, erklärt Julia.

"Wo fängt man an, diese Welt zu navigieren?"

- Julia, Hooded Traveler Games


Die grosse Frage sei immer, mit wem man reden muss und wo es Vernetzungen braucht. Hier helfen Events wie auch die Gamescom, an welcher Julia und Nicholas mit ihrem Studio dieses Jahr auch vor Ort waren - so konnte "Hooded Traveler Games" den Weg in die Gameindustrie gleich besser meistern!



Die grosse Bedeutung der Creepypastas

Seit es das Internet gibt, existieren auch Geschichten, die wir darauf verbreiten. Darunter gehen auch Creepypastas - Stories, die an alte Lagerfeuer Gruselgeschichten erinnern, aber nur durch die Verbreitung über das Internet existieren können. Solche Geschichten verfasst Kel Byron. Ihre Faszination mit Horrorgeschichten und Creepypastas begann bereits in der Primarschule - damals bekam sie immer wieder die klassischen Kettenbriefe weitergeleitet, die besagten, dass ein kleines Mädchen in deinem Zimmer auftauchen wird, wenn du die Nachricht nicht an 20 Personen weiterleitest.

"From there, I had a fascination with the fact that you could just find spooky stories on the internet!"

- Kel Byron, Creepypasta Autor*in


So wurde ein grosser Stein ins Rollen gebracht - mittlerweile ist Kel nicht "nur" Creepypasta-Autor*in, sondern veröffentlicht auch eigene Bücher. Darunter geht auch die Novelle "Dead Air", welche für Kel einen ganz besonderen Platz im Herzen hat. Es war die erste Geschichte, die Kel zu schreiben begann, nach dem they aus Gesundheitsgründen eine längere Pause einlegen musste. Nach mehreren Krankenhausbesuchen wusste Kel: They will weiterschreiben.



So schützt du deine Kunst vor künstlicher Intelligenz

Mittlerweile haben künstliche Intelligenzen die Kraft, jegliche Stile von Kunst zu lernen und innert Sekunden nachzuahmen - oftmals auf Kosten der eigentlichen Künstler*innen. Gegen diese Problematik will das Projekt "Glaze" der Universität Chicago vorgehen, erklärt Shawn Shan, Leiter des Glaze Projekts.

Hier kommt eine der grössten Schwächen von künstlicher Intelligenz ins Spiel: Künstliche Intelligenz sieht nicht das, was wir Menschen sehen.

"Glaze maximizes this gap between how machines see things, and how humans see things."

- Shawn Shan, Leiter des Glaze-Projekts


Durch Glaze sieht deine Kunst auch minim anders aus, weil das Programm wenige Pixel verändert. Es variiert aber, wie fest Glaze dein Bild beeinflusst - je mehr du es mit Glaze veränderst, desto besser ist es gegen K.I. geschützt. Komplett unsichtbar ist Glaze also (noch) nicht - Shawn Shan und das ganze Glaze Team arbeiten aber stets daran, dass Glaze immer weniger erkennbar ist.



see you next year <3333

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