Trojaner

Warum Emojis unsere Welt erobern

Emojis sind heute so oft anzutreffen, dass es eher komisch erscheint, wenn man eine Nachricht ohne eines dieser Bildchen erhält. Dabei gibt es Emojis erst seit 1999, als sie zum ersten Mal in Japan entworfen wurden.  Das Hauptziel damals war eine schnellere Übertragung von Informationen über einfache Bilder als Text. So konnte von nun an auf eine Wetteranfrage mit 🌧 geantwortet werden, statt mit "es regnet".

Seither haben sich Emojis rasch zu einem Teil unserer digitalen Kommunikation entwickelt. 2010 nahm sie das Unicode-Konsortium in den Unicode auf und schuf so eine Standardisierung, die dazu führte, dass fortan jedes Endgerät jedes Emoji als solches entschlüsseln konnte.


Wer mit Emojis kommuniziert wird als sympathischer wahrgenommen

Nach Christa Dürscheid - Professorin der Linguistik in Zürich - werden Emojis für unterschiedliche Zwecken genutzt. Sei es um Buchstaben oder gar ganze Wörter zu ersetzen oder um die Gefühlslage der Chattenden zum Ausdruck zu bringen.  Dabei werden Nutzer*innen, welche von Emojis Gebrauch machen,  von den Nachrichtempfänger*innen als freundlicher, wärmer und sympathischer eingeschätzt als andere, die keine Emojis benutzen. 

Obwohl die beliebten Bildchen also einige Funktionen der geschriebenen Sprache übernehmen, darf man nicht davon ausgehen, dass sie jemals zu einer neuen Weltsprache aufsteigen. Dafür fehlt es ihnen an Genauigkeit. Man stelle sich nur einmal einen langen Zeitungsartikel bloss aus Emojis vor!

Wenn du dem Unicode-Konsortium ein neues Emoji vorschlagen möchtest, dann schau dich hier um.

Falls du von Grammatik, Syntax - und der Nutzung von Emojis in der deutschen Sprache - nicht genug bekommen kannst, folge Christa Dürscheid auf Twitter, um deine tägliche Dosis zur deutsche Sprache zu erhalten.


Geheimlevel der Woche #001 - Toree 3D

Ein 3D-Platformer, der mit seinem Artstyle sofort an die 90er erinnert und sich modern spielt? Das kann Toree 3D: Als Küken mit schnieker Sonnenbrille springst du dich durch neuen Level, um dir dein Eiswaffel wiederzuholen, das von einem quirligen Dämon gestohlen wurde. Das Spiel besticht nicht nur durch abwechslungsreiche Level - von grellen Wolkenkratzern zu eisigen Berghängen - sondern auch mit einer fetzigen Musik, für die man gerne immer wieder in die verschiedenen Stages eintaucht. Obendrein gilt es nach dem ersten Durchspielen alle Sterne einzusammeln und gegen die Zeit anzukommen. 

Wer also ein süsses Spiel, welches übrigens ab und zu in einen leichten Horror kippt, sucht, das puren Videospielspass bietet, ist bei Toree 3D gut aufgehoben.

Für knapp einen Franken ist Toree 3D auf Itch.io, bald auf Steam und im April auch für Nintendo Switch verfügbar.

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