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Was Luzern wirklich braucht

Queerer Budenzauber

Drag Queen Rachel Harder brachte ein neuartiges Event in den Kanton Luzern, das neben der obligatorischen Discosause auch einen sachlich-informativen Beitrag bietet. Der Abend wurde durch einen Vortrag in der Shedhalle mit offenem Diskussionsforum im Anschluss eröffnet. Der Titel des Infoteils «Queer Theorie vs. Heteronormativität» verrät, dass es hierbei um eine grundlegende Auseinandersetzung mit tradierten soziokulturellen Strukturen ging, mit denen sich die queere Bewegung kritisch auseinandersetzt. Im Anschluss hatten alle Gäste die Möglichkeit, sich im direkten Dialog mit queeren Ansprechpersonen auszutauschen. Das Sujet der Infoveranstaltung wurde durch die Ausstellung in der Shedhalle künstlerisch reflektiert. Danach hatten die Gäste die Wahl, sich dem dionysischen Kapitel des Abends zu widmen: Ab 22:00 Uhr begann ein Stockwerk tiefer die Party im Club, die um Mitternacht mit einer 45-minütigen Show ihren Höhepunkt erreichte. Queere Künstler*innen mit diversen ästhetischen Richtungen boten ein spektakuläres Showprogramm, welches die Stimmung weiter anheizte und bis 06:00 Uhr morgens zum Tanzen animierte.

Rachel Harder besuchte uns zuvor für ein Interview und erzählte, wie wichtig genau solch eine diverse Veranstaltung sei.

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