22.06.2026
von
Priya Kumar
Diles Que No Me Maten gehören zu den spannendsten Indie Bands Lateinamerikas. Das 2019 in Mexico City gegründete Quintett bewegt sich mühelos zwischen Krautrock, Post-Punk, Jazz und Spoken Word und macht dabei vor allem eines: das Unvorhersehbare hörbar.
Mit Escrito en agua («Ins Wasser geschrieben») veröffentlicht die Band ein Album, das von Poesie, Erinnerung und Vergänglichkeit geprägt ist. Der Titel stammt von einem Grabstein eines Dichters, während die Texte und die Atmosphäre der Platte unter anderem von den Werken des palästinensischen Schriftstellers Mahmud Darwish inspiriert wurden. Gewidmet ist das Album zudem Tunuwame, dem «Stern der Kristalle», der über jene wacht, die in Liedern arbeiten.
Die Songs schweben zwischen hypnotischen Rhythmen, zarten Melodien und ausufernden Improvisationen. Nichts wirkt festgeschrieben – passend zu einem Album, dessen Titel bereits daran erinnert, wie vergänglich selbst die tiefsten Spuren sein können.
Hier findest du alle Alben der Woche des Jahres 2026;
・❥・