Gaffa

Streifzug durch die neue Schweizer Musiklandschaft

17.02.2020

Energisch oder gefühlvoll? Durch die Nacht tanzen oder Tagträumen? Mundart oder Englisch? Keine Sorge, du musst dich für einmal nicht entscheiden. Du kannst die ganze Vielfalt an neuer Schweizer Musik geniessen. IGaffa präsentierten wir dir die ganze Bandbreite an neuen Sounds aus der Schweiz – ein Muss für deine Playlist! Eine Selektion davon findest du hier: 

NAMAKA – BUTTERFLIES (V.Ö. 07.02.2020) 

Hast du schon von Namaka gehört? Nicht? Dann solltest du das jetzt spätestens nachholen! Hinter der Zürcher Band Namaka stecken Sophie Adam, Fred Bürki und Philipp Schlotter. Erstmals hat das Trio im 2017 mit der EP “Apron Ties” für Aufmerksamkeit in der Schweizer Musikszene gesorgt. Jetzt, drei Jahre später, sind die drei Musiker*innen zurück mit neuem Sound.  

Die kürzlich erschienene Single “Butterflies” steht für melodiösen und atmosphärischen Electro-Pop. Die repetitiven Schlagzeug-Rhythmen und der eindringliche Refrain lassen “Butterflies” treiben. Frisch, wie eine Meeresbrise. Das kommt aber nicht von ungefähr. Die Single entstand bei einer Aufnahme-Session in Italien. Good News: Im Mai bringt Namaka eine neue EP raus - “Water on the sun”. Bis dahin hören wir “Butterflies” rauf und runter. 

 

PABLO NOUVELLE – ELISO (V.Ö. 07.02.2020) 

Der Berner Künstler Pablo Nouvelle ist ein Multitalent durch und durch. Vor seiner Musikkarriere hat Fabio Friedli – so heisst Pablo Nouvelle mit bürgerlichem Namen – Architektur studiert und seine Fühler auch in die Filmwelt ausgestreckt. Mit Erfolg. Als Filmemacher hat er bei den Oscars schon einige Preise abgeräumt.  

Zurück zu seiner Musik. Mit dieser schwimmt er seit ein paar Jahren auf der Erfolgswelle – auf Spotify kann der Künstler fast 370’000 monatliche Hörer*innen verzeichnen. Diese verwöhnt er regelmässig mit neuem Hörfutter. Sein neustes Baby: Die EP “Eliso”. In dieser EP nimmt uns Pablo Nouvelle mit auf eine elektronische Klangreise. Nebst hämmernden Beats und flirrenden Synthesizer-Klängen, lassen dich afrikanische Rhythmen und Samples in afrikanischen Dialekten tanzen, bis die Füsse wund werden. 

 

OBACHT OBACHT – MONUMENT (V.Ö. 07.02.2020) 

In Mostindien, aka Kanton Thurgau, existiert eine Band, die seit vier Jahren die Ostschweizer DIY-Szene bereichert. Es handelt sich um das Vierergespann Obacht Obacht aus Frauenfeld. Ursprünglich hat Obacht Obacht aber als Solo-DIY-Schlafzimmer-Projekt von Tobias Rüetschi gestartet. Die erste EP hat Tobias noch mit einem Vierspur-Kassettenrekorder aufgenommen, fürs erste Album hat er Musiker an Bass, Gitarre und Schlagzeug rekrutiert, die ihn mittlerweile auch bei Live-Auftritten begleiten.  

“Monument” ist die zweite Single-Auskopplung des zweiten Albums “Diorama” und eine düstere Mundart-Nummer über zerfallende Häuser, verschimmelte Wäsche, besetzte Stühle. Alles scheint hoffnungslos zu sein. Die Single beginnt mit einer schleppenden Bassline, sowie einem schleichendem Schlagzeug-Rhythmus und hört abrupt aufAuf YouTube siehst du “Monument” in melancholischen Bildern. 

P.S. Obacht Obacht kommt in zwei Wochen – am 28. Februar – live zu uns ins Gaffa zum Pre-Listening vorbei. In der Sendung kannst du dann die Songs vom neuen Album “Diorama” exklusiv vor allen anderen hören! Offizieller Release ist nämlich erst am 5. März.  

 

ELLAS – 7 BILLION (V.Ö. 14.02.2020) 

Als die Stimme der Introvertierten, so beschreibt sich die junge Band aus Brugg AG. Das Quintett bestehend aus Jorina Stamm, Sarina Schmid, Marius Meier, Lukas Kuprecht und Simon Boss, zaubert sanfte und doch intensive Popsongs. Die Combo hat im 2017 mit der EP “You Can’t Drown a Fish” erstmals auf sich aufmerksam gemacht und legt bereits bald mit neuen Songs nach. Im Mai veröffentlicht Ellas ihr langersehntes Debütalbum “A Whole Lot More”, welches du auf CD und Vinyl exklusiv an ihren Shows kaufen kannst.  

Auf diesem Album findest du auch die neue Single “Seven Billion”. Diese stellt sich mit dem heutigen Single-Dasein kritisch gegenüber. Trotz Dating-Apps wie Tinder, Badoo und co. sind viele Menschen alleine unter sich und werden von unserer Gesellschaft oftmals bemitleidet. Die Band Ellas setzt mit “Seven Billion” ein Zeichen – helfen, miteinander kommunizieren, sich nähern. Bemitleiden hat noch niemandem geholfen. Ein starkes Statement, das die Band in musikalischer Form pünktlich zum Valentinstag releast hat. 

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