02.03.2026
von
Ronja Fuchs
Fiona Fiasco, eine Schweizer Musikerin. Sie kommt aus dem Bündnerland und ist rätoromanisch aufgewachsen. Das Album der Woche ist von ihr und heisst “Blue Rider, Blue Faced”, es wurde am 27. Februar veröffentlicht. Das Musikgenre, welches sie verfolgt geht in den Stil von Indie und Folk Pop. Fiona Fiasco ist nichtmehr aus der schweizer Musikszene herauszudenken. Sie durfte auch schon an mehreren Orten auftreten, unteranderem an Tag 1 des m4musicfestival 2025 in Zürich, oder als Support Act der Band Soft Loft zweimal letzten Herbst. Diesen Januar wurde sie sogar beim Radio “gegen den Strom”, mit dem Song “Stacy” für die Kategorie Bester Song nominiert.
Die Musik welche Fiona Fiasco macht, ist stark von ihrer Kindheit geprägt. Im Bündnerland geboren, direkt in der puren Natur der Schweiz aufgewachsen. Das sieht man in ihren Liedern: Sie sind verspielt, filmerisch und erinnern an ein nebeliges Bergdorf. Die Songs, welche sie begann zu schreiben, sind in der Vergangenheit verankert und beeinflusst von den lokalen Radios und Volkslieder. Den künstlerischen Ansatz, welcher in den Liedern vorkommt, bekam sie von ihrem SoundArt-Studium, welches sie absolviert hat. Das Lied “Stacy” welches ebenfalls in der EP ist, war bei uns schon das Beste Stück im November, wenn du mehr dazu wissen willst, kannst du hier klicken. Wie schon erwähnt widerspiegelt Fiona Fiasco die Natur in ihren Liedern. Der gleichnamige Song wie die EP, Blue Rider, Blue Faced, ist von der Künstlerin selbst inspiriert worden. Sie erzählt, dass sie im Hyde Park in London einen Mann auf einem Pferd gesehen hat, und dies mit der Farbe Blau verknüpft hat. Das Ganze hat sie als ästhetisches Element, und als Symbol für Melancholie und Stimmung angeschaut. Man erkennt also Fiona besitzt eine gute Synästhesie. Der Songtext, des Songs “blue Rider, blue faced” behandelt Gefühle von emotionaler Tiefe, innerer Reflexion und Nostalgie. Die Situation mit dem Mann auf dem Pferd hat sie als Ausgangssituation gebraucht. Blau steht in diesem Punkt für eine Art vom introspektivem erleben gesehen. Ausserdem werden äussere Eindrücke in innere Assoziationen verwandelt.
Hier findest du alle Alben der Woche des Jahres 2026;
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