19.05.2025
von
Elia Brülhart
Bei knackigen 16 Minuten kann man eigentlich nicht wirklich von einem Album reden, aber Nate Sib überzeugt in dem er auf seinem bisherigen Stil aufbaut, seinen stark Justin Bieber inspirierten Dance Pop weiterbringt und auch an einzelnen Stellen überrascht.
Es sind genau Tracks wie go oder auch secret die eben überraschen, in der Produktion der Instrumentals etwas sanfter bei go sogar mit etwas Gitarre, und Sound Designs die in ihrer feinen und Art teils fast an Porter Robinson erinnern. Und dann bricht es aber wiederum an anderen Stellen mit den gefryeten Basssynths und den sequencten Vocals die sowohl er als auch sein Bestie und früherer Producer 2Hollis sehr schätzen.
Was man wirklich merkt ist dass das Album von Fax Gang Member kimj co-produziert wurde. Es ist immernoch der ähnliche Elektropopstil, sehr darauf fokussiert Popbangers rauszuhauen mit viel Vibe und dieser lasziven Attitude, aber irgendwie wirkt es ausgefeilter, obwohl die Vocals und die generelle Ästhetik immer sehr präzise war, ist das Album ästhetisch eigenständiger und überraschender. Schade nur, dass es so kurz ist.