Klassiker der Woche

Sirf Tum - Bhushan Dua

09.03.2026
von Ronja Fuchs

Der Klassiker dieser Woche ist “Sirf Tum” von verschiedenen Interpreten. Das Album kam 1999 heraus. Gewisse Lieder im Album werden für Bollywood-Filme gebraucht, unteranderem der gleichnamige Song wie das Album, Sirf Tum. Von diesen verschiedenen Artists nehmen wir zwei genauer unter die Lupe, Kumar Sanu und Alka Yagnik. Die beiden haben im Album ein Song zusammen und jeweils einen alleine. Kumar Sanu ist einer der beliebtesten Sänger in der Bollywood Geschichte. Er hat mit knapp 21’000 Songs, in 28 Sprachen über 1000 Filme mit Musik versorgt. Sanu hat paar Rekorde geknackt, einmal den Weltrekord für die meisten Songs, welche an einem Tag aufgenommen worden sind, es sind 28! Dazu kommt, dass er fünf Auszeichnungen für die meisten Filmfare-Awards, bester Playback-Sänger, in Folge hat. Sein Vater war Sänger und Komponist, trotzdem bekam Sanu nie solch eine Ausbildung. Mit 15 Jahren ging er dann selbst mal auf die Bühne und trat auf. Danach hat Sanu seine Karriere in Bombay gestartet. Dort hat er in Bars und Restaurants gesungen. Durch das wurden andere auf ihn aufmerksam und für seinen Song “Chaahat” wurde sogar ein ganzer Film gedreht. Das machte Sanu so bekannt, dass es ihn an die Spitze der Playback-Welt brachte.

Wir gehen weiter zu Alka Yagnik. Sie ist ebenfalls eine der bekanntesten Playback-Sängerinnen. Sie hat auch 7 Filmfare-Awards und zwei National Film-Awards. Alka Yagnik ist in Indien geboren und singt seit ganz jungen Jahren. Der Durchbruch bei ihr kam dann 1981 mit dem Song “mere Angne Mein” von Laawaris. Sie ist für ihre Vielseitigkeit und dass sie ohne Probleme andere Genres vertreten kann, bekannt. Dank der Zusammenarbeit mit verschiedenen Komponisten und anderen Sängern, wie eben Kumar Sanu, landete sie viele Hit-Songs. Wie kam es dann eigentlich zu dieser Bollywood-Musik? Bollywood sollte den meisten ein Begriff sein, es ist die Hindi-sprachige Filmindustrie in Mumbai. Bollywood-Musik sind also Gesangs- und Tanzroutinen, welche in Hindi-Filmen vorkommen. Angefangen hat alles in den 1930er als der erste Tonfilm, mit dem Namen “Alam Ara” in Indien herauskam und dieser mit sieben Liedern geschmückt war. Das entwickelte sich mit der Zeit immer weiter und es kamen immer mehr Filme mit Liedern heraus. Zwischen den 40ern und den 50ern wandelte sich alles von grossen Filmstudios zu privaten Produzenten um. So sprangen die grossen Schauspieler, welche singen konnten, zu den Produzenten welche auch mehr Geld bieten konnten. So setzte sich immer mehr das Konzept des playbacks durch. Das Playback-konzept funktioniert so: Eine Stimme von einem Sänger wird vor dem Dreh aufgenommen. Die Schauspieler, welche dann diesen Teil im Film “singen” machen vor der Kamera ein Lipsync und die vorherige Aufnahme wird dann darübergelegt. Mittlerweile ist die Bollywood-Musik nicht mehr aus den indischen Kinos herauszudenken und ist dort schon fast kulturell verwurzelt.  


Hier findest du alle Klassiker der Woche des Jahres 2026;

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