Kater

Eine Ode an P-Funk

Millenials und Gen X-ers werden nostalgisch sein für den West Coast G-Funk der 90er: Dr. Dre, 2Pac, Snoop Dogg – Letzteres ist auf dem Album vertreten, welches wir uns heute anhören: Generation P vom Kanadischen Rapper Jay Worthy, welches die Wurzeln des G-Funks predigt. 

Ein Trademark des G-Funks sind die Samples, die im 70er P-Funk verwurzelt sind. Der Grossvater dieser Musik ist George Clinton: In den 50er Jahren startet er die Doo Wop Band The Parliament. Nach dem sie mit der Begründung, dass sie zu hässlich wären, ihren Label Deal nicht bekommen haben, wird Clinton erst Mal als Songwriter für Motown Records eingestellt. Um den Drang der Selbstverwirklichung zu Folgen, geht er mitte 60er in eine andere Richtung: Er gründet Funkadelic und Parliament, kombiniert Hard Rock und Dance und stürzt sich in einer Welt voller Farben, Freiheit, Kokain und LSD.

Generation P wurde am 28. August 2026 via Westside Worldwide veröffentlicht.

Jay Worthy und das Produzenten LNDN DRGS geben 60 Jahre später ihr bestes, um diese Wurzeln zu ehren. Ebenfalls schlüpft ein 86-Jähriger George Clinton in seine alte Rolle und nimmt Guest-Vocals auf.

Woher diese ganzen crazy Features wohl kommen? Um nicht zu sagen, dass die Macht des grossen George Clintons diese Figuren nicht selber aufs Album hätte holen können – Jedoch ist es ein lustiger Moment um zu erwähnen, dass Jay Worthy der Stiefbruder von Grimes und nach Umfang der Schwager von Elon Musk war. In Sachen Connections mangelt es in diesem Umfeld sicher nicht. 

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