Pamir

Die Erste All Black Black Metal Band

Simbabwischer Metalcore von der Band Dividing the Element, südafrikanischer Death Metal von Vulvodynia, ägyptischer Heavy Metal von Zaeer, tunesischer Progressive Metal von Nawather und viele mehr! 

Heute hören wir Metal, wie du ihn noch nie gehört hast.

African Heavy Metal

Die Welle der afrikanischen Metal-Szene begann in den 1970er Jahren und zeichnet sich durch die Verschmelzung europäischer und amerikanischer Metal-Genres mit traditionellen afrikanischen Instrumenten, Gesangstechniken und Musikstilen aus. Dies führt zu ausgeprägten regionalen Unterschieden und einem einzigartigen Sound innerhalb des Genres. Metal-Musik in Afrika ist nach wie vor ein kontroverses Thema. Bands werden beschuldigt, Satanisten zu sein, und Bandmitglieder werden kritisiert, weil sie „weisse Musik“ spielen. 

Metal ist in Afrika noch immer wenig verbreitet. Forscher führen dies auf verschiedene Gründe zurück, darunter mangelnde Urbanisierung, unzureichender Internetzugang und ein Mangel an Veranstaltungsorten und Record Labels. Doch trotz dieser Herausforderungen entwickeln sich viele talentierte Musiker, die sich gegen diese Schwierigkeiten behaupten und Metal zu ihrem eigenen Genre machen.


The 5-winged Destroying Angel

Demogoroth Satanum, der selbsternannte fünfflügelige Zerstörungsengel, gilt als die erste rein schwarze Black-Metal-Band. Gegründet 2009, hatten sie in ihrer Heimatstadt Soweto, einem ehemaligen Apartheid-Viertel, mit vielen Anfeindungen zu kämpfen, darunter Satanismusvorwürfe und allgemeiner Hass gegen Metal-Musik. Die Mitglieder von Demogoroth Satanum wollen die gesellschaftlichen Spannungen und rassistischen Vorurteile gegenüber Black Metal als Genre für Weisse abbauen. Eine Band, die ihre Community von Grund auf aufbaut.

“Once our country breaks that tension, we can fucking move on. They won’t call us white people for playing “white people music””


Fist of the Warrior

Arka’n Asrafokor ist eine togoische Heavy-Metal-Band aus Lomé, die Mitte der 2010er Jahre gegründet wurde. Als einzige Metal-Band Togos bezeichnen sie sich selbst. Ihre Musik vereint verschiedene Metal-Subgenres mit traditioneller togoischer Musik und afrikanischer Perkussion. Die Band entstand aus einem Musikprojekt des Gründungsmitglieds, Sängers, Gitarristen und Hauptsongwriters Kodzo „Rock“ Ahavi. Die aktuelle Besetzung etablierte sich um 2015. Die fünf Mitglieder haben seitdem zwei Alben veröffentlicht und sind durch Afrika und Europa getourt. Aufgrund der geringen Grösse der togoischen Heavy-Metal-Szene muss die Band fast alles rund um ihre Musik selbst organisieren, von der Bühnenplanung bis zur Produktion.

Die Musik von Arka’n Asrafokor wird als eine Mischung aus Nu Metal, Thrash Metal, Groove Metal und Death Metal mit Elementen aus Funk, Rap, Reggae, togoischer Volksmusik und afrikanischer Perkussion beschrieben. Neben den typischen Heavy-Metal-Instrumenten verwenden sie auch die Gankogui, die Axatse, die Evù-Trommeln und die Djembe. Die meisten Songs ihres zweiten Albums Zã Keli sind im 6/8-Takt komponiert, der in der togoischen Musik weit verbreitet ist. Bei ihren Live Auftritten und in ihren Musikvideos tragen die Bandmitglieder meist traditionelle afrikanische Kleidung und weisse Gesichtsbemalung. Ihre Musik ist unvergleichlich in der Metal-Szene. So roh wie erfrischend, hat der Aufstieg des Metal auf dem Kontinent noch keine so umfassende Auseinandersetzung mit der vorkolonialen Erfahrung erlebt, die den Hörer sowohl textlich als auch musikalisch mitreisst.

“Incorporating African music to heavy metal happened naturally since it's the same spirit who animates these two kinds of music"


Vulture Thrust & Suicide Torment

Overthrust ist eine Death-Metal-Band aus Botswana. Sie wurde 2007 gegründet und veröffentlichte 2012 ihr erstes Album. Mittlerweile wird die Band vom Afrikanischen Staat unterstützt. Sie organisiert ausserdem das kleine Musikfestival Overthrust Winter Mania, das gleichzeitig ein Benefizkonzert für AIDS-Hilfe ist. Im Sommer 2016 spielte die Band erstmals Konzerte in Deutschland und der Schweiz, unter anderem beim Waken Open Air. Die Texte der Band handeln von Hexerei und Geistern, weshalb viele Gläubige in ihrer Heimat sie als Satanisten betrachten.

„Unser Problem sind die religiösen Leute. Manche von denen denken, Metal-Musik würde sich gegen das richten, was sie predigen. Und das nehmen sie persönlich. Und dann sagen sie, Metal-Fans wären Satanisten.“




Mehr Pamir-Sound findest du hier:

Playlist:

Nawather – Falleg

Nawather – Treasure Chest

Nawather – The Wind of Death

Nawather – Khatwa

ARKA'N ASRAFOKOR – Awala

ARKA'N ASRAFOKOR – Les Peuples De L'ombre

ARKA'N ASRAFOKOR – Warrior Song

ARKA'N ASRAFOKOR – Tears of the Dead

Zaeer – El Bedaya

Zaeer – Ensan

Zaeer – Khatt Rafea

Zaeer – Fel Dalma

Zaeer – Mesh Lwahdy

Duma – Cannis

Duma – Mbukinya

Dividing The Element – Upenyu

Dividing the Element – Kumba Kumusha

Demogoroth Satanum, Siyabonga Brian Mngadi – The Apostate

Demogoroth Satanum – The Kingdom Ov Hell

Overthrust – VICTIMS OF CURSE LIVE IN LETLHAKANE

Overthrust – Fallen Witches

Vulvodynia – Devil Tree

Vulvodynia – Imbawula

Vulvodynia – The Randlord

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