Pamir

A Teeny-Tiny Tale Of Black Metal

Jeden Monat beleuchten wir mit der Pamir-Serie "A Teeny-Tiny Tale Of..." einen Musikstil der harten Töne, ergründen dessen Ursprung und arbeiten uns bis in die Gegenwart und die aktuellen Releases

Ganz im Zeichen des Monats Oktober gingen wir es düster an - A Teeny-Tiny Tale Of Black Metal!


Erste Welle

Black Metal entstand in den frühen 80er-Jahren als düsterere, brutalere und extremer antichristliche Abspaltung des Heavy Metals.

Musikalisch unterschied sich der Black Metal vor allem durch die Geschwindigkeit vom Heavy Metal. Die Gitarren sind zwar schneller, aber auch monotoner. Aus dem einst noch recht melodiösen Gesang im Heavy Metal wurde ein hoher, krächziger, fast animalischer Gesang im Black Metal, der sich somit auch stark vom growlenden Death Metal abhebt, der sich zur selben Zeit entwickelte. Diese Art des Gesangs hat übrigens die Band Bathory in das Genre eingebracht und ist bis heute eines der wichtigsten Merkmale des Musikstils.

Als erste Black Metal Band wird heute meist Venom genannt. Sie waren die brutalen, düsteren Pioniere des Genres, die es nicht nur musikalisch prägten, sondern auch in dessen Bezeichnung: Im November veröffentlichte Venom das legendäre Album "Black Metal", womit sie der aufkommenden Musikrichtung den perfekt passenden Namen gab.


Zweite Welle

Black Metal fand in den ersten Jahren noch kein grosses Gehör. Zur selben Zeit entwickelten sich auch Genres wie der Thrash Metal, oder der Death Metal, die für viele etwas zugänglicher sind. Nichtsdestotrotz gab es einige Jahre später eine aufkommende zweite Welle des Black Metals. Diese fand vornehmlich in Skandinavien und und insbesondere in Norwegen Anhänger*innen.

Die Szene wurde vor allem von der Band Mayhem angetrieben. Die zweite Welle des Black Metals wurde noch extremer: brennende Kirchen, Texte über Satan, den Tod und Suizid, während sich eine nationalistische Haltung vieler Bands entwickelte.

Mayhems Sänger "Dead" nahm sich das Leben. Bis heute bleiben die Bilder seines Suizids im Kopf, denn eines davon wurde zum Albumcover einer späteren Platte der Band. Auch weitere Skandale und einen Mord passierte rund im die Band, die noch bis heute aktiv ist.

Mehr zu den verrückten Gegebenheiten der zweiten Welle des Black Metals, weshalb die Bands ihre Logos unleserlich gestalten und was die aktuelle dritte Welle von den anderen unterschieden, hörst du hier:



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