Stooszyt

Vorhang auf für den nächsten Architekturwettkampf

Architekturwettbewerbe gibt es schon seit der Antike. An diesem Erfolgsrezept möchte nun zum wiederholten Male die Stadt Luzern anknüpfen - nämlich beim Neuen Luzerner Theater. Von den Projekteinsendungen soll in einem zweistufigen Verfahren das beste und passendste auserkoren werden. Und dies ganz anonym hinter verschlossenen Türen, denn die Öffentlichkeit darf nicht über das Gewinnerprojekt entscheiden. 

Ein Wettbewerb hat Vorteile - historisch gesehen

Der Eiffelturm, das Reichstagsgebäude in Berlin oder das Opernhaus in Sydney: Viele berühmte Sehenswürdigkeiten scheinen von Architekturwettbewerben profitiert zu haben. Diese Form der Architekturfindung ist nicht ohne Grund so beliebt. So treffen die Auftragsaufgeber*innen auf einen Schlag auf unterschiedliche Ausführungen des gewünschten Gebäudes. Im Falle des Neuen Luzerner Theaters ist dies darum hilfreich, weil man sich beispielsweise noch unsicher in der Umsetzung bezüglich des Abstands zur Reuss und der Jesuitenkirche ist. Ausserdem soll das neue Theater den heutigen internationalen Standards in Sachen Theaterproduktionen entsprechen und die Säle müssen akustisch überzeugen. Jetzt liegt es an den Wettbewerber*innen, Lösungsansätze dazu zu liefern.

Mehr zum Neuen Luzerner Theater, dem Architekturwettbewerb und ob die Architekt*innen von solchen Wettbewerben ebenfalls profitieren, hörst du im Podcast.

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