In Cyrils Worten: «Danke für alles & los wiiterhin fliissig Radio 3FACH. Mainstream isch lame. Tschüss.»
In der ersten Abschiedsstunde interviewt Cyril den Jazz Pianist Sven Wunder, der sein neues Album Daybreak am 26. September veröffentlichte. Der Schwede wuchs bereits im Kindesalter mit Jazz auf und setzt jetzt mit dem fünften Album die Entwicklung seines musikalischen Schaffens nahtlos fort. Es klingt wie eine Reise, die mit dem ersten Lichtstrahl der Nacht beginnt und sich durch die frühen Morgenstunden und weit darüber hinaus erstreckt, bis das Licht langsam verblasst und die Nacht erneut hereinbricht. Wunder zeichnet sich durch elegante Pop-Jazz-Arrangements für Flöte, Schlagzeug, Blechbläser und Streicher aus. All dies verleiht dem Album Tiefe, wodurch sein kreativer Weg weiter voranschreitet.
Für die zweite (und Cyrils letzter) Stunde habe ich ein paar Platten mitgebracht, währenddessen wir in Erinnerungen schwelgen und etwas über die Sendung plaudern. Es mag wohl in der Regel chaotisch und laut gewesen sein, doch die Dynamik im Kater zwischen Cyril und mir hat sich immer speziell angefühlt. Und es hat echt Spass gemacht. Wir wünschen ihm nur das Beste auf seinen Weg. Vielleicht hört man sich irgendwann mal wieder!