Queertopia

Hyperpop-Exzess und Club-Ekstase

Was passiert, wenn digitale Reizüberflutung auf queere Club-Euphorie trifft? Heute befinden wir uns tief in elektronischer Musik, die unterschiedlicher nicht sein könnte: Gupi und Bellini Boy.

Gupi ist eine der schillerndsten Figuren der aktuellen Hyperpop-Szene. Die Musik des US-amerikanischen Producers klingt wie eine crazy Fahrt durchs Internet: rasende Beats, verspielte Synthesizer und unerwartete Wendungen treffen auf Videospiel, Meme-Kultur und futuristischen Pop. Als Teil des Duos food house hat Gupi den Hyperpop der letzten Jahre entscheidend mitgeprägt.

Seduction, vulnerability, and the freedom to shine

Ganz anders hingegen, klingt Bellini Boy. Der Tessiner verbindet House und Electro-Pop zu intimen und gleichzeitig tanzbarem Sound. Seine Musik ist geprägt von Körperlichkeit, Selbstinszenierung und emotionaler Offenheit, geschaffen für dunkle Tanzflächen, auf denen Freiheit und Gemeinschaft gefeiert werden. Mit Impulsivo veröffentlichte er am 29. Mai den Pride-Track für 2026.

Während Gupi die digitale Welt mit all ihren Facetten mitzieht, richtet Bellini Boy mit dunklem Sound den Blick auf den Club als Raum der Begegnung und Selbstermächtigung. Sie zeigen, wie vielfältig queere elektronische Musik sein kann. Chaotisch und überdreht aber auch sinnlich und hypnotisch.

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