"Sizzoush ist ein Meilenstein meiner Karriere" - so Moritz Haegi, aka MzumO. Das Album "Sizzoush" lebt von vielen Tiefen: MzumO verarbeitet seine Erlebnisse im Westjordanland, wo er als Doktorand zum israelischen Siedlerkolonialismus geforscht hat. Dabei konnte er die Unterdrückung der einheimischen Bevölkerung durch Siedler und Armee aus nächster Nähe beobachten. Gleichzeitig ist auch der Bruch seiner Fernbeziehung in dieser Zeit ein wichtiges Thema. 10am in Hebron sei dabei ein Schlüsseltrack.
"Nach diesen Erlebnissen bin ich Therapie." MzumO kann sich als privilegierter Europäer der Realität in Palästina entziehen. "Für alle meine Freunde die das nicht können, probiere ich die Schweizer Bevölkerung auf die Umstände aufmerksam zu machen." Was verbirgt sich hinter dem Titel des Albums? "Sizzoush ist mein palästinensischer Spitzname", verrät MzumO. Abgeleitet vom Simpson-Charakter Moe Szyslak.
Film zum Album
Filmemacher Benjamin Dütschler - Teil von MzumOs Crew RAZ - begleitete den Rapper mit der Kamera durch die Westbank. "24 Hours in Palestine" ist eine Mischung aus Song-Snippets und Impressionen aus dem besetzten Westjordanland.
"Sizzoush" erscheint am 27. März. Die Plattentaufe ist am 30. April im Exil in Zürich.