Sphaíra

Cosmic Trance with Local Spirits

Mit Local Spirits legt die Band La Chooma ein Debütalbum vor, das sich stilistisch kaum eingrenzen lässt und gerade daraus seine besondere Kraft schöpft. Psychedelic Dub, Afro-Latin-Rhythmen, kosmischer Jazz und globale Groove-Traditionen verschmelzen hier zu einem hypnotischen Klangkosmos, der gleichermassen für konzentriertes Zuhören wie für nächtliche Tanzflächen geschaffen scheint. Die Band setzt sich selbst einen internationalen Anspruch und ein ausgeprägtes Gespür für transkulturelle Klangverbindungen.

Hinter La Chooma steht ein internationales World-Music-Kollektiv, das kompromisslose Afro-Latin-Grooves mit psychedelischen Klangexperimenten, Dschungelrhythmen und nordafrikanischen Wüstenklängen verschmelzen lässt. Die Band besteht aus Alon Carmelly (Kontrabass und Flöte), Ella Greenbaum (Percussion), Shimon Greenstein (Congas), Noam Cherchie (Drums) und Yoav Dolev Hashiloni (Synthesizer). Gerade diese vielfältige instrumentale Besetzung prägt den warmen, hypnotischen Sound, der das gesamte Album Local Spirits trägt. 

Huachuma wurde am 03. Juni 2025 via Batov Records veröffentlicht.

Schon der Opener Magic Plant wirkt wie eine fiebriger Soundtrack zwischen tropischem Dschungel und einem spacearitgen Nachtclub. Percussion trifft auf tiefe Dub-Bässe, psychedelische Synthesizerflächen und repetitive Grooves, die sich langsam aufbauen und eine tranceartige Wirkung entfalten. Die Kombination aus warmen Percussions, schwebenden Synths und hypnotischer Rhythmik erinnert an die kolumbianischen Cumbia-Szene. 

Local Spirits wurde am 05. September 2025 via Batov Records veröffentlicht.

Aber wohl mein liebster Song des Albums stellt High Grow dar. Der Track verbindet Ethio-Jazz-Anklänge mit düsteren Dub-Effekten und treibenden Afrobeat-Rhythmen. Die Synthesizerlinien erinnern an futuristischen Klangwelten, während der Bass und die verzögerten Echoeffekte eine fast cineastische Spannung erzeugen.  

La Chooma zieht musikalische Verbindungslinien zwischen afro-karibischen Tradtionen, Dub-Produktion, psychedelischem Jazz und elektronischen Grooves, ohne dabei wie ein blosses Stil-Experiment zu wirken. Die konsequente Atmosphäre mit den jeweilig sehr ähnlich hypnotischen Strukturen macht den Reiz des Albums aus. Local Spirits ist weit mehr als nur ein genreübergreifendes Debütalbum. Es wirkt wie eine musikalische Reise durch verschiedene kulturelle Räume und Zeiten, die tief verwurzelt in globalen Traditionen und dennoch modern, psychedelisch und clubtauglich sind.  

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Die besten Tracks findest du in dieser Playlist:

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Playlist: 

La Chooma – Local Spirits 

Magic Plant 

High Glow 

Huachuma 

Praise 

Rhinno Dance 

Lonely 

Cozumel 

Gamal Gadol 

Cookie Crumble Cumbia 

Veggie Berber Boy

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