Jeden Morgen standen wir um 8 Uhr auf, damit das Zmorge pünktlich bereit war. Brot schneiden, Butter, Konfitüre und Lotuscreme auf den Tisch stellen und vieles mehr. Wahrscheinlich ist das die einfachste Mahlzeit des Tages. So ging es uns auch im Blauringlager, wo wir eine Woche lang für 60 Kinder und Jugendliche gekocht haben und das auf einem Gasherd mit riesigen Kochtöpfen.
Schneiden und Kochen über dem Gasherd
Jeweils zwei Stunden vor der Mahlzeit begannen wir mit dem Kochen. Zuerst wurde alles klein geschnitten und anschliessend vorbereitet. Sobald alles bereit war, holten wir unsere riesigen Kochtöpfe und Pfannen hervor und stellten sie auf den selbstgebauten Gasherd. Danach wurde gekocht: Burger, Risotto, Chili sin Carne und vieles mehr. Bald war es schon Zeit zum Essen und die hungrigen Lagergästinnen waren bereit, sich ihr Essen zu holen.
Genau das ist die Aufgabe der Küche in einem Lager. Sobald das Mittagessen vorbei ist, muss man auch noch einkaufen gehen, meist in grossen Läden wie dem Top CC. Dort gibt es Lebensmittel in grossen Mengen und oft auch zu günstigeren Preisen.
Alle, die möchten, können in einem Lager kochen. Oft sind JuBla oder Pfadilager sowieso auf der Suche nach Leuten, die in der Küche mithelfen. Das Ganze ist freiwillig und unbezahlt. Dafür kann man gratis essen, neue Menschen kennenlernen und eine oder zwei Wochen in der Natur verbringen. Ausserdem erhält man eine Woche Jugend und Sport Urlaub. Das bedeutet, man bekommt eine Woche zusätzliche Ferien, diese sind allerdings unbezahlt.