Neben den ikonischen Kartonköpfen im Treibhaus ist die detailverliebt die Getränkekarte aufgemalt. Seit kurzem haben sich diese aber geändert, im Triibi gibt es eine brandneue Karte. Samuel Zbinden, Co-Leiter Gastronomie im Treibhaus, erzählt im Podcast, worauf sich das Team bei der neuen Karte geachtet hat.
Am Freitag hatte der "Treibhaus Cocktail Club" Premiere. Mit Vinyl-Sounds und Lichtinstallationen konnte das Treibhaus einmal mehr beweisen, dass es neben Club und Konzerthaus auch Lounge sein kann. Die Stars des Abends waren aber zweifellos die Cocktails. Denn an der Bar im Treibhaus sind nun komplett neue Cocktails erhältlich, die gleichzeitig kreativ und erschwinglich sein sollen. Eben: ein bisschen fancy.
Die neue Auswahl ist wirklich authentisch. Die Getränke wurden vom Team des Hauses selbst kreiert, nach eigenen Vorlieben und Ideen. Entstanden sind kreative Cocktails, die auch in das Budget von jungen Menschen passen. Auch in einem weiteren Punkt hat sich das Treibhaus an Wünschen jugendlicher Besucher*innen angepasst, denn die Hälfte der neuen Karte kommt ohne Alkohol aus.
Zwischen "Recovery" und "Hangover"
Die Gen Z trinkt weniger Alkohol, diesen Trend zeigen Medienberichte und Studien seit einigen Jahren stabil. Auch im Treibhaus habe man diesen Trend bemerkt. Während viele Gastrobetriebe sich schwertun die Gen Z anzusprechen, will das Jugendkulturhaus dort sein, wo das Publikum ist. Deshalb ist rund die Hälfte der neuen Karte auch ohne Alkohol erhältlich.
Es sollen auch keine Alibi-Übungen sein. Für die Mocktails werden nicht nur bei bewährten Drinks die harten Zutaten weggelassen. Viele der neuen Kreationen haben eine eigene, alkoholfreie Dynamik. Samuel Zbinden erklärt, dass viele der alkoholfreien Alternativen für Schnaps teurer sind als die "originalen" Getränke. Trotzdem sollen die Mocktails nicht teurer ausfallen als andere Getränke.
Zbindens Favorit ist gleich eines dieser Getränke, die "Italian Recovery". Das Getränk ist an eine Mischung Tiramisu und Espresso Martini, serviert mit einem Löffelbiskuit. Trotzdem gibt es noch eine alkoholhaltige Version, mit dem passenden Namen "Italian Hangover". Natürlich sind aber auch Bier, Wein und Co. weiterhin an der Bar zu finden.
Die Review nach einer Kostprobe:
Mit den neuen Getränken platziert sich das Treibhaus als einer der kreativsten und entspanntesten Orte in Luzern, um gemütlich ins Wochenende zu starten.