Stooszyt

Sicherheit am Openair Frauenfeld

Wie sicher ist der Campingplatz am OAF? 

Dass es auf dem Campingareal am Openair Frauenfeld abgeht wie im wilden Westen, muss man hier wahrscheinlich nicht berichten. Die Einen wissen es aus eigener Erfahrung und die Anderen können es sich denken. Doch wie sicher sind die eigenen Wertgegenstände im Zelt? 

Wir haben auf dem Campingareal herumgefragt, wie das Sicherheitsgefühl der Campierenden so ist und ob sie spezielle Sicherheitsmassnahmen vornehmen, um sicherzugehen, dass nichts gestohlen wird. 

Die meisten Leute haben uns erzählt, dass sie sich relativ sicher fühlen und keine grosse Angst bestehe, dass etwas wegkommt. Viele haben die Wertgegenstände auch einfach zu Hause gelassen. Darum haben die meisten Befragten auch keine speziellen Vorkehrungen getroffen um die eigenen Sachen zu schützen. 

"Ich hoffe eifach ufs Beste."

Einfach alles rein ins Zelt und dann hoffen das es noch da ist, wenn man zurückkommt. Das war auch unsere Technik - obwohl wir noch ein Schloss hatten, das wurde aber nicht genutzt. Das Risiko, dass etwas gestohlen werden könnte, wurde also allgemein nicht als besonders gross eingeschätzt. Stimmt das so?

Die Kantonspolizei Thurgau (Ja, das OAF ist in Thurgau und nicht in Zürich) berichtet, dass das Frauenfeld in diesem Jahr verhältnismässig friedlich und ruhig abgelaufen sei. Trotzdem wurden 20 Anzeigen erstattet - die meisten davon wegen Diebstahl. 

Wertgegenstände aus dem Zelt gestohlen, Schmuck vom Hals gerissen und 27 Handys verschollen 

Jemand erzählte uns, dass ihm das letzte Mal die Bauchtasche gestohlen wurde und dass er von gestohlenen Handys gehört habe. Vor 3 Jahren wurden tatsächlich 27 Handys und Bargeld aus Zelten entwendet. Das Nachrichtenportal 20Minuten berichtet, dass die zwei Täter in Zürich von der Polizei gefasst werden konnten. 

Es besteht also schon ein gewisses Risiko - die meisten Besucher nehmen aber sowieso nichts Unentbehrliches mit.

Campingareal am OAF | Redaktion Radio3FACH

Das merkt man auch, wenn man den Zeltplatz nach dem Festival sieht. Sicher die Hälfte aller Besucher*innen lässt die Zelte einfach zurück und das Campingareal ähnelt einer Müllhalde. Wieso das so ist und was die Veranstaltenden dagegen unternehmen könnten, haben wir auch gefragt. Doch die meisten wussten auch keine Lösung, der "Anschiss" sei zu gross. 

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